Raumfahrt
Älter als 7 Tage

SpaceX plant eine Enklave auf dem Mond

SpaceX Starship
SpaceX Starship, © SpaceX

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NEW YORK - SpaceX will sich laut Eigentümer Elon Musk darauf konzentrieren, in den kommenden Jahren eine Stadt auf dem Mond statt auf dem Mars zu bauen. "Das können wir potenziell in weniger als zehn Jahren erreichen, während es auf dem Mars mehr als 20 Jahre dauern würde", teilte der Tech-Milliardär auf seiner Plattform X mit.

Während es nur alle 26 Monate möglich sei, zum Mars zu reisen, sei eine Mission zum Mond alle zehn Tage möglich, betonte der Unternehmer. Auch sei die Dauer einer Reise zum Mars mit sechs Monaten deutlich länger als die einer Reise zum Mond, die nur zwei Tage beanspruche.

"Das bedeutet, dass wir beim Bau einer Mondstadt viel schneller vorankommen können als beim Bau einer Marsstadt", erläuterte Musk. SpaceX habe aber weiterhin das Ziel, eine Stadt auf dem Mars zu bauen, und werde in fünf bis sieben Jahren damit beginnen.

Erste bemannte Mondlandung frühestens 2027 geplant

SpaceX ist einer der Hauptauftragnehmer der US-Raumfahrtbehörde Nasa im Rahmen des "Artemis"-Programms, das erstmals seit den "Apollo"-Missionen der frühen 1970er Jahre wieder Menschen auf den Mond bringen soll. Ziel ist eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond sowie die Vorbereitung bemannter Missionen zum Mars.

Eine bemannte Mondlandung ist für frühestens 2027 geplant. An dem "Artemis"-Programm sind neben SpaceX auch Blue Origin, Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman beteiligt.
© dpa, aero.de | Abb.: NASA | 09.02.2026 13:20

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Beitrag vom 11.02.2026 - 15:17 Uhr
@GB:
Sie haben natürlich Recht, inzwischen hat ja "Überholer" BYD sogar schon Probleme mit Überproduktion, Qualitätsmängeln, Preiskämpfen etc. Typische Wachstumsschmerzen eben; Musk springt inzwischen weiter zu anderen Themen wie Mondmissionen; mal sehen was er da so vollbringt. Es bleibt jedenfalls abwechslungsreich mit dem Mann...
Beitrag vom 11.02.2026 - 11:47 Uhr
@Superflieger
In meiner Sicht ist BYD ziemlich stark vom Staat unterstützt; das sehe ich in ähnlicher Form weder bei Tesla noch bei den Europäern.

Sie weichen von Ihrem Thema ab. Mein Kritikpunkt war Ihre Aussage von wegen Aufholjagd, die ich mit Hinweis auf BYD infrage stellte. Ob BYD dabei vom chinesischen Staat mehr oder weniger unterstützt wird spielt doch keine Rolle, Tatsache ist, dass die eben stückzahlmässig Tesla bereits überholt haben. Musk wird nebenbei vom amerikanischen Staat ebenfalls großzügig unterstützt, nur nicht so direkt wie BYD. Ohne die Randbedingungen der USA hätte auch Musk nichts vorzuzeigen gehabt.

Die anderen E-Auto-Hersteller kommen zwar nicht auf dieselben Verkaufszahlen, aber nicht deswegen, weil ihre Technologie zu wünschen übrig liesse (sondern weil sie hauptsächlich noch Verbrenner verkaufen), sondern eher deswegen, weil ihre Technik (u.a. LIDAR) aufwändiger (und fortschrittlicher) ist als die Teslas. Von einer Aufholjagd kann also auch hier nicht ohne die Eingrenzung auf die Stückzahl gesprochen werden.

Dass Uber & Co. in den USA in begrenzten Gebieten derzeit bereits vollautonom fahren ist übrigens erstens keine spezifische Eigenschaft von Tesla-Autos und zweitens eine juristische und keine technische Überlegenheit. Für die lockerere Haltung amerikanischer Gesetzgeber im Stile Lilienthals Grabstein ("Opfer müssen gebracht werden") und dem daraus folgenden Praxisvorsprung kann Musk ebenfalls nichts dafür.

Beitrag vom 11.02.2026 - 10:17 Uhr
@NiedersachsenHans:

In meiner Sicht ist BYD ziemlich stark vom Staat unterstützt...

"Ich weiß nicht, wo Sie das her haben, aber es ist einfach nicht richtig!"

Da ich noch nie bei einer Leitungssitzung der KP Chinas oder einer Vorstandssitzung von BYD anwesend war, bin ich natürlich lediglich auf Sekundärquellen wie Wikipedia etc. angewiesen:

"Das Unternehmen ist ein Hauptprofiteur staatlicher Förderungen und Subventionen (allein 2022 ca. 2,1 Mrd. USD), die gezielt eingesetzt werden, um die Expansion und technologische Entwicklung zu beschleunigen. Dies ist Teil der Strategie "Made in China 2025".

Wer der Meinung ist, die KP dort liesse irgendeinen kleinen Ingenieur zum Multimilliardär aufsteigen ohne mit Partei und Staat eng verkoppelt zu sein, der hat vielleicht schon Elektromotorräder auf Chinas Strassen gesehen, aber vermutlich nicht ganz genau durchschaut, wie das monopolkommunistische Wirtschaftssystem dort funktioniert...

Sichtbar ist jedenfalls: Auch im Falle Falle Weltall kann man Musk nun wirklich nicht sinnvoll mit der "Nationalen Behörde für Wissenschaft, Technik und Industrie in der Landesverteidigung" der Chinesen gleichsetzen; dort kümmert sich ja wohl die KP um den Einsatz der erforderlichen staatlichen Ressourcen des gesamten Landes für die Raumfahrt. Manches nennt sich zwar dort auch dem Namen nach "privat"; aber nüchtern betrachtet findet dort seit Jahrzehnten eine staatliche Funktionärs- Privatisierung statt. Ausländische Aktionäre sind bedingt erlaubt; sieht einfach besser aus. Ich jedenfalls setze das nicht mit Europa/ USA gleich.



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