FRANKFURT - Die Personalvertretung der Lufthansa unternimmt einen Versuch, den geplanten Einsatz konzernexterner Flugbegleiter am neuen Flughafen Berlin gerichtlich zu verbieten. Lufthansa will in BER eine Station mit 15 Flugzeugen aufbauen und die Kabine mit Leiharbeitern der Firma Aviation Power GmbH bereedern, an der sie selbst einen Minderheitsanteil hält. Die Pläne des Managements trafen auf heftigen Widerstand der Flugbegleitergewerkschaft UFO.
Mit einer Verbandsklage wollen die Flugbegleiter Lufthansa die Fremdbereederung in Berlin jetzt untersagen lassen. Am 15. Februar werde das Arbeitsgericht Frankurt in der Sache mündlich verhandeln, teilte die Personalvertretung mit.
"Nach Auffassung der UFO ist eine Fremdbereederung durch Leiharbeiter in
BER nach wie vor rechtlich nicht haltbar und wird konsequent abgelehnt", erklärte UFO auf ihren Internetseiten. Lufthansa begründete die geplante Fremdbereederung mit hohem Wettbewerb am neuen Hauptstadtairport. Dies zwinge den Konzern, Kosten zu senken.
Die Frage der Fremdbereederung in BER ist nur ein aktueller Streitpunkt zwischen Lufthansa und ihren Flugbegleitern. Im Januar verpassten der Konzern und UFO eine Einigung über eine neue Tarifstruktur.
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