Joint Venture mit TUIfly
Älter als 7 Tage

Niki stellt Städteflüge bereits Ende Januar ein

flyniki Airbus A320 mit Sharklets
flyniki Airbus A320 mit Sharklets, © Christian Brinkmann

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WIEN / BERLIN - Die bisherige Air-Berlin-Tochter Niki soll laut einem Pressebericht zusammen mit der deutschen Fluglinie TUIfly des Reisekonzerns Tui einen gemeinsamen Ferienflieger bilden. Das Joint Venture könnte ab März starten und damit früher als erwartet.

Dies schreibt das österreichische Branchenportal "Austrian Aviation Net" am Donnerstag. Die bisherigen klassischen Städteflüge werde Niki nur mehr bis Ende Januar abwickeln.

Nachdem Niki aus der Air-Berlin-Gruppe herausgelöst und künftig gemeinsam mit TUIfly ein Joint Venture mit dem Arbeitstitel "Blue Sky" bilden werde, hätte sich nach bisherigen Informationen in den nächsten Monaten beim Flugplan nichts Wesentliches ändern sollen. Bekannt war bisher nur, dass Abu Dhabi mit 6. März 2017 eingestellt wird.

Mit Ende Januar würden nun sämtliche europäische City-Verbindungen eingestellt, wird Niki-Chef Oliver Lackmann von "Austrian Aviation Net" zitiert. Darunter würden beispielsweise Strecken von Wien nach Barcelona, Madrid, Valencia, Stockholm, Hamburg, Mailand, Rom oder Zürich fallen. Die Strecken von Wien, Salzburg und Graz zu den Air-Berlin-Drehkreuzen Düsseldorf und Berlin würden künftig von Air Berlin selbst bedient. Im Rennen bleiben soll Niki hingegen auf Air Berlins Mallorca-Strecken.

Zu den vorzeitig vakant werdenden Niki-Flügen erklärte Austrian-Sprecher Peter Thier gegenüber aero.de, Austrian Airlines plane derzeit aber keine Flugplanänderungen. "Darüber hinaus schauen wir uns aber immer gerne Marktopportunitäten an", so Thier. Offenbar dürfte der vorverlegte Rückzug von Niki auch die AUA überrascht haben.

Wie berichtet, übernimmt die österreichische Lufthansatochter mit Beginn des Sommerflugplans einen Großteil der von Niki eingestellten Städteflüge.  Weitere Niki-Linien gehen ab Ende März an Eurowings.

Laut Niki können alle ab 30.Januar gebuchten Städteflüge kostenlos auf Partnerairlines umgebucht oder storniert werden. Dies berichtet die APA unter Berufung auf Niki-Sprecherin Milene Platzer.

Das Joint Venture von Niki mit TUIfly werde also schneller als erwartet starten. Wunschtermin wäre laut Lackmann bereits der März. Dafür müssten aber behördliche Genehmigungen - allen voran der Wettbewerbsbehörden - abgewartet werden.

Die Marke Niki solle erhalten bleiben, so Lackmann. Unter welchem Namen das Joint Venture firmiert, wird noch nicht gesagt. Fest steht, die Ferienairline soll zum Start über 63 Flugzeuge verfügen, darunter 22 Maschinen unter der Fluglizenz (AOC) von Niki und 41 Boeing 737 der TUIfly. Dabei wird Niki laut Lackmann künftig ausschließlich mit Airbus A321 fliegen.
© dpa-AFX, aero.at | Abb.: Airbus, Christian Brinkmann | 05.01.2017 17:34


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