Rolls-Royce Trent 7000
Älter als 7 Tage

Airbus: Triebwerkstests verzögern Erstflug der A330neo

Airbus A330neo
Airbus A330neo, © Airbus

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TOULOUSE - An zeitlichen Verzögerungen auf dem Weg zum Erstflug der A330neo sind laut Airbus knappe Testkapazitäten beim Triebwerkspartner Rolls-Royce Schuld.

Das A330neo-Triebwerk heißt Trent 7000 und basiert auf dem Trent 1000-TEN, das Rolls-Royce für die Boeing 787-10 entwickelte. Dem Airbus-Triebwerk bleiben neue Auslässe vorbehalten, über die warme Luft zu Enteisungszwecken über die Tragflächen geströmt werden kann.

"Wir haben einige Funktionen, etwa dieses Bleed-System, das es an der 787 nicht gibt, hinzugefügt", sagte der für die A330neo zuständige Airbus-Manager Didier Evrard. "Das bedeutet einiges an zusätzlichem Testaufwand, um das Triebwerk zuzulassen."

Rare Flugtestkapazitäten bei Rolls-Royce hätten den Erstflug der A330neo von Frühjahr auf Spätsommer zurückgeworfen. In den nächsten Tagen will Rolls-Royce jetzt allerdings ein erstes Triebwerkspaar an Airbus liefern.

Zwei A330neo-Prototypen hat Airbus mittlerweile, bis auf die fehlenden Triebwerke, fertiggestellt. Airbus liegen 210 Aufträge für die generalüberholte A330 vor, die als A330-800 und A330-900 angeboten wird. Erstbetreiber TAP Portugal rechnet mit seiner ersten A330-900 inzwischen im März 2018.
© Bloomberg News, aero.de | 09.06.2017 09:28


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