Neue US-Sicherheitsvorgaben
Älter als 7 Tage

Austrian Airlines will Geld vom Staat

Austrian Airlines Embraer ERJ-195LR
Austrian Airlines Embraer ERJ-195LR, © Ingo Lang

Verwandte Themen

WIEN - Von den USA ausgehend steht für europäische Airlines und Flughäfen eine weitere Welle an schärferen Kontroll- und Sicherheitsvorkehrungen an. Das wird in den nächsten Wochen auch für die Lufthansa und ihre Tochter Austrian Airlines ein Thema, das man nicht alleine schultern will.

AUA-Chef Kay Kratky sieht die Angelegenheit nicht nur als ein Kostenthema für die Luftverkehrsbranche. Er will, dass der Staat dafür aufkommt.

Nach Angaben von Kratky wird die Lufthansa-Gruppe voraussichtlich mit einem zusätzlichen Betrag in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe belastet. Für die AUA bedeute das einen hohen einstelligen Millionenbetrag, sagte der Airline-Chef am Mittwoch auf dem diesjährigen Luftfahrtsymposium.

"Hier muss der Staat eine Sicherheitsinfrastruktur bereitstellen und diese Kosten zu 100 Prozent übernehmen", sagte Kratky. Das Thema der Sicherheitslage sei eher eine Hoheitsaufgabe als eine unmittelbare industrielle Aufgabe. Unter anderem geht es um die Bezahlung verdeckter Kontrollen und neuer Security-Systeme.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Ingo Lang | 07.09.2017 08:17

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 07.09.2017 - 18:01 Uhr
ach ja aber es ist wohl ok für Sie wenn tausende von Polizisten jedes Wochenende abgestellt werden
Wo hat hier jemand behauptet das wäre OK?
Beitrag vom 07.09.2017 - 13:41 Uhr
... ach ja aber es ist wohl ok für Sie wenn tausende von Polizisten jedes Wochenende abgestellt werden um die Ordnung in und um die Stadien zu gewährleisten. Ich habe auch noch nie gehört das die Bundesligavereine das zu bezahlen würden, das zahlt auch der Steuerzahler und in dem Fall geht es nur um Leute zu bespassen..
Beitrag vom 07.09.2017 - 13:16 Uhr
Es ist richtig, dass der Staat nicht für die den Fluggesellschaften entstehenden Kosten aufkommen darf. Nur weil vergleichsweise wenige Leute in die USA fliegen wollen, dürfen nicht alle dafür zahlen.

Allerdings ist die Politik nicht in der Lage, der USA und ihrer Paranoya in Sachen Sicherheit die Grenzen aufzuzeigen. Was die Welt seit Amtsantritt Trump durchzustehen hat, ist grauenhaft. Der Greis gehört abgewählt.

Ich bin auch dafür, dass die Amerikaner aus dem Botschaftsgebäude am Brandenburger Tor ausziehen. Es ist meine persönliche Meinung, dass dieses markante Grundstück alleine von Deutschen genutzt werden sollte.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

PaxEx.de Passenger Experience

Meistgelesene Artikel

Community

FLUGREVUE 10/2017

Take-off TV Video-Blog

Beeindruckende A320neo-Testflüge mit CFM-Triebwerken

Beeindruckende Testflüge des Airbus A320 neo mit dem Triebwerk LEAP von CFM International.

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden