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Frankfurt begrüßt Ethiopian Airlines 787

Foto
Begrüßung durch die Flughafenfeuerwehr, © Lars Kitschke

Ethiopian Airlines Boeing 787-8 in FRA

Ethiopian 787 in Frankfurt (© Lars Kitschke)
Etiopian Airlines Boeing 787
Begrüßung durch die Flughafenfeuerwehr (© Lars Kitschke)
Ethiopian Airlines Boeing 787-8
Arbeitsplatz des Kapitäns mit Headup-Display (© Lars Kitschke)
Ethiopian Airlines Boeing 787-8
Die neue Economy-Class (© Lars Kitschke)
Ethiopian Airlines Boeing 787-8
Liegesitze in der \"Nine Cloud\"-Business-Class (© Lars Kitschke)
Ethiopian Airlines Boeing 787-8

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FRANKFURT - Im Rahmen einer Werbetour landete die erste Boeing 787 der Ethiopian Airlines am 6. September auf dem Frankfurter Flughafen. Lars Kitschke von classic-spotting.de beschreibt in einem Gastbeitrag auf aero.de seinen Eindruck von der "Africa First".

Fünf Jahre länger als geplant hatte man in Addis Abeba auf den ersten Dreamliner warten müssen. Als Launch Customer auf dem Afrikanischen Kontinent präsentierte man den Flieger am 06. September stolz erstmals in Europa.

Die Wahl von Frankfurt war mit Bedacht gewählt, zum Sommer 2013 soll der Dreamliner die bisher eingesetzte Boeing 767 auf der täglichen Rotation ersetzen. Insgesamt zehn Maschinen des Typs hat Ethiopian Airlines bei Boeing bestellt, von denen 2012 noch weitere vier zur Flotte stoßen sollen. Die Boeing 787 ist Teil des Flottenausbau und -erneuerungsprogramms, mit dem sich die seit Jahren stetig wachsende Fluglinie ein neues Gesicht gibt.

Die erste regelmäßige Linienverbindung wird mit dem Eintreffen des zweiten Dreamliners im September 2012 nach Washington führen. Weitere Ziele sind Johannesburg, Abuja und Lagos auf dem afrikanischen Kontinent.

"Dieses Flugzeug ist gut für alle", sagte Henock Lemma Nigatu, der Manager für Deutschland und Zentraleuropa. "Gut für die Airlines durch einen Kerosinverbrauch, der 20 Prozent unter dem der Boeing 767 liegt. Gut für die Umwelt, durch weniger Emissionen und gut für die Passagiere, die in ihm eine neue Dimension an Komfort erleben können." Auch im Cargobereich erlaubt der Dreamliner eine Expansion, die Frachtkapazität erhöht sich um 14 Prozent.

Die 787 wird in einer Zweiklassenbestuhlung eingesetzt, davon 245 in einer grundlegend überarbeiteten Economy-Class und 24 Liegesitze in der "Cloud Nine"-Business-Class. Durch die Verwendung neuer Materialien und den Einsatz des GeNX-1B Triebwerks konnten die Innengeräusche um 60 Prozent gesenkt werden. Eine neuartige Kabinenbeleuchtung schafft beim Ein- und Ausschalten die Illusion von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Die Fenster, die übrigens die größten in der Zivilluftfahrt sind, können stufenweise per Knopfdruck verdunkelt werden. Die moderne Klimaanlage schafft durch eine höhere Luftfeuchtigkeit ein angenehmeres Raumklima. Bei all diesen Vorzügen, ist der Dreamliner mit einer Geschwindigkeit von Mach 0,85 auch schneller als die 767.

Vervierfachung des Passagieraufkommens bis 2020

Im Jahr 2011 beförderte Ethiopian Airlines 4,2 Millionen Passagiere, diesen Wert möchte man bis 2020 gerne vervierfachen. Derzeit werden ab dem Bole-Airport in Addis Abeba 43 Ziele in Afrika bedient. Auch hier hat sich die Airlines ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und peilt für das Jahr 2020 die Zahl von 120 Destinationen an.

Ethiopian Airlines sieht sich mit ihrem Heimatflughafen Addis Abeba genau in der Mitte zwischen den Wachstumsregionen Südamerika und Asien. In Europa werden derzeit sieben Ziele angeflogen, neben Frankfurt sind dies Rom, Mailand, Paris, Brüssel, London und Stockholm. In den letzten drei Jahren gewann Ethiopian Airlines den "African Airline oft the Year Award" dreimal in Folge.
© Lars Kitschke, classic-spotting.de | Abb.: Lars Kitschke | 10.09.2012 10:25


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