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Lufthansa kann Flieger weiterhin gut auslasten

Lufthansa-Flaggschiffe A380 und B747-8 in Frankfurt
Lufthansa-Flaggschiffe A380 und B747-8 in Frankfurt, © aero.de

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FRANKFURT - Die Lufthansa hat im September - trotz eines Streiks ihrer Flugbegleiter - erneut mehr Passagiere befördert und ihre Maschinen besser gefüllt. Obwohl das Flugangebot konzernweit kaum wuchs, beförderte Europas größte Fluggesellschaft zusammen mit ihren Töchtern Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Germanwings fast 9,6 Millionen Fluggäste und damit 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Das Geschäft unter der Marke Lufthansa legte etwas stärker um 1,8 Prozent auf 6,9 Millionen Passagiere zu. Das Preisumfeld habe sich leicht positiv entwickelt, hieß es. Die Nachfrage wuchs damit aber geringer als in den Vormonaten: Für die ersten neun Monate steht konzernweit nun ein Plus von 3,5 Prozent auf 78,8 Millionen Fluggäste zu Buche.

De Lufthansa Passage hatte an der Zahl der beförderten Fluggäste einen Anteil von 57,2 Millionen. Damit entschieden sich in den ersten neun Monaten des Jahres 3,6 Prozent mehr Fluggäste für einen Flug mit Lufthansa als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

"Den stärksten Passagierzuwachs verbuchten die Verkehrsgebiete Nahost und Afrika und Europa, während Asien/Pazifik und Amerika bei der Zahl der beförderten Fluggäste auf dem Vorjahresniveau lagen", teilte Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt mit.

Das Angebot erhöhte Lufthansa – hauptsächlich durch den Einsatz größerer Flugzeuge - in den ersten drei Quartalen um insgesamt 1,6 Prozent. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, mehr als die zusätzlich angebotenen Sitzkilometer zu verkaufen. Der Absatz erhöhte sich um 2,6 Prozent, so dass sich die Auslastung der Flugzeuge um 0,8 Prozentpunkte auf 78,7 Prozent verbesserte.

Swiss beförderte mit 12,9 Millionen Fluggästen 3,9 Prozent mehr Passagiere als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Den Sitzladefaktor steigerte die Gesellschaft um 1,3 Prozentpunkte auf im Branchenvergleich hohe 82,8 Prozent.

Mit Austrian Airlines flogen seit Jahresanfang 8,8 Millionen Fluggäste, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung ihrer Flugzeuge verbesserte die Gesellschaft um 3,5 Prozentpunkte auf 77,7 Prozent. Auf Grund von Kapazitätsanpassungen im Europaverkehr und der Ausflottung von 4 'kleinen' Boeing 737 ging das Passageaufkommen im September allerdings um 2,8 Prozent zurück. Gleichzeitig erhöhte sich die Auslastung auf 82,9 Prozent.

Schwächeres Frachtgeschäft


Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung weiter nach unten. Lufthansa Cargo kam im September auf 142.000 Tonnen Fracht und Luftpost, ein Minus von 5,5 Prozent. In den ersten drei Quartalen verbuchte Lufthansa Cargo einen Rückgang um 8,9 Prozent auf 1,3 Millionen Tonnen konnte die Auslastung aber bei 69,0 Prozent halten.
© aero.de, aero.at, dpa-AFX | Abb.: aero.de | 10.10.2012 14:21

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Beitrag vom 24.10.2012 - 16:29 Uhr
Weil LH schlichtweg ein gutes Produkt ist und gut ausgebildete Crews hat. Das macht sich bezahlt.


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