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Lion Air B737 rutscht vor Bali ins Meer – Alle Passagiere gerettet

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Verunglückte Lion Air Boeing 737 vor Bali, © Intɑn Sugiɑrto / Twitter

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Anmerkung

aero.de veröffentlicht in Lizenz ausgewählte Meldungen des Dienstes "The Aviation Herald" in deutscher Sprache.
JAKARTA - Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Lion Air hat am Samstag im Anflug auf die indonesischen Ferieninsel Bali die Landebahn verpasst und war 50 Meter vor der Küste ins Wasser gestürzt. Alle 101 Passagiere und die Besatzungsmitglieder an Bord konnten sich retten. Viele schwammen an das nahe gelegene Ufer. "Wir kennen die Unfallursache noch nicht", sagte Eko dem Fernsehsender TVOne. Nach seinen Angaben hatte der Pilot eine Notlandung angekündigt.

Das Flugzeug liegt nahe der Küste halb im Wasser, das Heck ist abgeknickt. Im Meer trieben gelbe Rettungswesten, Helfer waren im Einsatz. Das Wetter war zum Zeitpunkt des Unglücks gut.

Nach Angaben des Branchendienstes "The Aviation Herald" kam die Maschine mit der Registrierung PK-LKS aus Bandung und hatte 101 Personen an Bord, als sie in Denpasar/Bali um 07.30 Uhr (15.30 Uhr Ortszeit) landete. Dabei rutschte das Flugzeug über die Böschung am Ende der Landebahn hinunter ins angrenzende Meer. Den Angaben zufolge konnten alle Personen evakuiert werden.

Lion Air ist die größte private Airline des Landes. Sie fliegt mehr als 70 Ziele in Indonesien und anderen südostasiatischen Ländern an. Lion Air befindet sich auf Expansionskurs: Erst im März orderte sie 234 neue Airbus-Maschinen. 2011 hatte sie 230 Boeing-Maschinen bestellt.

Blackbox geborgen

Update 10.08 Uhr: Einen Tag nach der Bruchlandung haben Spezialisten am Sonntag den Flugdatenschreiber geborgen. Ermittler der Behörde für Transportsicherheit waren vor Ort, um die Unglückssache zu untersuchen, wie ein Abgeordneter des Verkehrsausschusses im Parlament sagte. Bis Sonntag gab es keinen Hinweis darauf, was das Unglück ausgelöst haben könnte. Die Maschine war nach Angaben der Fluggesellschaft neu, der Pilot erfahren.

Die Maschine lag in seichtem Wasser. Sie wurde am Sonntag mit dicken Tauen näher an die Küste gezogen. "Sie soll auseinandergenommen werden", sagte ein Mitarbeiter des Transportministeriums dem Nachrichtenportal Vivanews.com.
© dpa, aero.de | Abb.: Intɑn Sugiɑrto / Twitter | 13.04.2013 11:04

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Beitrag vom 15.04.2013 - 17:56 Uhr
@Brille:
Du meinst sicher die hier:  http://www.avherald.com/h?article=41595ec3/0070&opt=1
Interessant das mal zu lesen.
Beitrag vom 15.04.2013 - 11:18 Uhr
Um die aerodynamischen Lasten der Flügen in den Rumpf leiten zu können, ist dieser iim Bereich der Flügel verstärkt Zusätzlich kommt hinzu, dass aus Fertigungsgründen der Rumpfbereich mit den Flügelanschlüssen eine eigene Sektion bildet. Das heißt, die Verbindungsstellen zu den vorderen und hinteren Bereichen befindet sich kurz vor und hinter den Flügeln.
Das führt dazu, dass bei der Belastung durch einen Aufschlag die schwächste Stelle des Rumpfes sich entweder direkt vor oder hinter den Flügeln befindet.
Beitrag vom 15.04.2013 - 09:03 Uhr
Da gab es doch eine 737-800 (TC-JGE) die in Amsterdam auch kurz vor dem Aufsetzen sehr viel unglücklicher runter gekommen ist. Das Wasser hat hier sehr viel Schlimmeres verhindert.
Ich bin auf die Auswertung der BlackBox gespannt.

Frage an die Experten, bricht die 737 eigentlich immer an der gleichen Stelle?

Dieser Beitrag wurde am 15.04.2013 09:10 Uhr bearbeitet.


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