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Zukunft von Air Berlin entscheidet sich binnen zwei Wochen

Joachim Hunold
Joachim Hunold (re.), © Air Berlin

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FRANKFURT - Die Weichenstellung für die Zukunft der angeschlagenen Air Berlin dürfte laut einem Pressebericht noch in diesem Monat Fallen. "Eine Entscheidung ist in den nächsten zwei Wochen zu erwarten", sagte ein nicht näher genannter Kenner des Unternehmens der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

Als wahrscheinlichste Lösung gilt, dass der Großaktionär Etihad seinen Anteil auf 49,9 Prozent aufstockt und die Airline dann von der Börse nimmt. Allerdings nimmt derzeit die EU-Kommission eine höhere Beteiligung der Araber unter die Lupe.

Der verbleibende Mehrheitsanteile von 50,1 Prozent müssten in jedem Fall bei einer inländischen Rechtsperson verbleiben, um Verkehrsrechte nicht zu gefährden. In diesem Kontext fiel zuletzt öfter der Name des Air Berlin Gründers Joachim Hunold.

Air-Berlin-Aktien hatten am Montag im nachbörslichen Handel fast acht Prozent verloren und gaben auch am Dienstag vor dem offiziellen Börsenbeginn um fast fünf Prozent nach.

Händler hatten als Grund für die Kursschwankungen auf den "FAZ"-Artikel verwiesen und diesen als Indiz für wachsenden Widerstand interpretiert. Die Aktie hatte in den vergangenen Wochen teils kräftige Ausschläge verbucht.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Air Berlin | 15.04.2014 08:17


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