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Cockpit und Eurowings einig über Einstellungsbedingungen

D-AXGA: Erster Airbus A330-200 für Eurowings
D-AXGA: Erster Airbus A330-200 für Eurowings, © Handout

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FRANKFURT - Am letzten Tag des Air Berlin-Flugbetriebs eröffnet sich für einige ihrer Piloten möglicherweise doch noch eine Perspektive zu einem geordneten Übergang zu Eurowings. Diese hat sich am Freitag mit der Vereinigung Cockpit auf einen Tarifvertrag geeinigt, in dem die Einstellungsbedingungen für Air-Berlin-Piloten geregelt sind.

Das bestätigten beide Seiten. Laut einer Mitteilung des Unternehmens sollen die Piloten bei der deutschen Teilgesellschaft Eurowings GmbH zu deren Tarifbedingungen eingestellt werden. Damit würde für die Beschäftigten weiterhin deutsches Tarifrecht gelten.

Bislang waren Einstellungen bei der in Wien angesiedelten Eurowings Europe geplant. In dem Vertrag ist auch geregelt, wie sich die Neueinstellungen auf die Karrierechancen des bereits bei Eurowings tätigen Personals auswirken. Details sollen erst nach Zustimmung der Gremien bis zum 6. November bekannt gegeben werden.

Ähnliche Verträge hatten bereits die Gewerkschaften Verdi und Ufo für das Kabinenpersonal unterzeichnet. Die Verträge regeln nur die Standards bei individuellen Einstellungen und sind nicht mit einem regulären Betriebsübergang zu verwechseln. Die Lufthansa-Tochter sucht aktuell rund 400 Piloten. Die VC hatte den Air-Berlin-Piloten bislang davon abgeraten, sich einzeln bei Eurowings zu bewerben.
© dpa-AFX | Abb.: Eurowings | 27.10.2017 17:13

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Beitrag vom 09.11.2017 - 14:49 Uhr
Vielen Dank furdie ausführliche Erklärung
Wieder was gelernt :-)
Beitrag vom 09.11.2017 - 13:58 Uhr
900 NFF sollen bis spätestens 2019 eingestellt werden, d.h. die "Warteliste" ist dann leer. LH versucht gerade alle NFF zur LH zu holen.
Die ersten NFF sollen so schnell wie möglich kommen, Verträge werden gerade verschickt, Termine für OCC und Typeratings sind bereits in 8 Wochen geplant.
Das führt aktuell auch dazu, dass der LH Vorstand der GWI verboten hat NFF einzustellen, damit man bei LH alle NFF selbst abgreifen kann.

Warum von AUA? Weil enige dort Stunden gesammelt haben. Bei >1500Std kommen die für Cargo in Betracht, bei A320 Rating wird ganz einfach ein OCC gemacht und sie kommen zur Passage.
LH Passage lösst auktuell Geld auf der Straße liegen, weil man zu wenig Leute hat.

Man leidet aktuell so an Personalmangel bei LH, dass es minimum 2 Jahre dauern wird, die Personaldecke im Cockpit auf ein vernünftiges Niveau anzuheben. Das ist das Resultat des dogamtischen Verhaltens von Carsten. Man muss auch spätestens in 6-9 Monaten mit der Ausbildung an der EFA (ehem. LFT) für LH beginnen, damit man das Personaldesaster nicht in 3 Jahren wieder genau so erlebt. Problem ist, dass unter den aktuellen Bedingungen der EFA keiner will. Man hätte etwa 300 bereits fertig gescreente Anwärter, aber davon haben nicht mal 10% zugesagt.
Man tastet sich nun langsam von oben herab an ein Niveau bei EFA heran, wo man wieder ausreichend Anwärter bekommt.
Beitrag vom 09.11.2017 - 13:22 Uhr

Richtig. Weil LH so dermaßen unter Personalmangel leidet, dass man die FLugzeuge nicht bereedern kann.
Genau wie AUA, die jetzt 15.000 Euro UNterschriftenbonus zahlen, damit die Leute kommen. Denn gehen nächstes Jahr die NFF der AUA zurück zur LH, wo sie mehr als dringend gebraucht werden, stehen bei AUA 15 Flugzeuge wegen Personalmangel still.


Wieso gehen nächstes die AUA NFF´s zur LH zurück?
LH stellt doch seit Jahren nicht ein und wenn dann irgendwann dann doch wieder eingestellt werden sollte, dauert es doch sehr lange bis 900 NFF´s einen Platz haben und dann auch noch fertig ausgebildet sind?
Wäre es da nicht günstiger erst einmal bei der AUA zu bleiben?


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