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60 Jahre Austrian: "Happy Birthday"

Austrian B777 Sibanye
Austrian Boeing 777-200ER "Sibanye" mit Jubiläums-Logo, © Austrian Airlines

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WIEN - Auf einer Geburtstagssause mit 2.500 Gästen taufte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am Dienstag Austrians neueste Boeing 777 auf den Namen "Sibanye" - heißt in Südafrika "Wir sind eins".  

Austrians zwölfte Langstreckenmaschine soll ab Oktober 2018 auch auf der neuen Strecke nach Kapstadt eingesetzt werden. Ihren Namen haben Schulkinder einer Grundschule in Kapstadt vorgeschlagen.

Austrian Airlines feiert 2018 noch ein weiteres Jubiläum: Im Dezember 2008 beschloss der damalige Eigentümervertreter ÖIAG den Verkauf der "AUA" an die Deutsche Lufthansa.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, zehn Jahre später: "Das Team der Austrian Airlines hat ihre Fluglinie nach der Privatisierung wieder profitabel gemacht und in den Steigflug gebracht. Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr stolz sein. Ich bin überzeugt, dass in Austrian Airlines und dem österreichischen Markt noch weiteres Potenzial steckt."

Das unterstrich auch Austrian-CEO Kay Kratky: "Die Mitarbeiter der AUA sind Kämpfer, die auch in schwierigsten Situationen und unter größter Belastung durchkommen." 2017 schrieb Austrian Airlines nach einer harten Sanierungsphase zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen.

Gegenüber Journalisten relativierte Spohr allerdings sein Lob für die AUA. Im Konzernvergleich läge die Ertragskraft der österreichischen Tochter erst bei einem Drittel. Für die wiederholt aufgeschobene Erneuerung ihrer inzwischen hochbetagten Langstreckenflotte benötige die AUA einen Nettoertrag von mindestens 150 Millionen Euro, nach 101 Millionen (EBIT) im Vorjahr.

Handlungsbedarf gebe es auch auf der Kostenseite. Der neue Kollektivvertrag schlage mit rund 15 Millionen Euro zu Buche, dies müsse durch höhere Produktivität ausgeglichen werden. Auch die Gebühren seien immer noch zu hoch, sowohl beim Flughafen als auch bei Austro Control.

In einem Gespräch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz bekannte sich Spohr zum Standort Wien. "Wir wollen den wichtigen Luftverkehrsstandort Wien neben unseren Drehkreuzen  München, Zürich und Frankfurt weiter profitabel machen und als Drehscheibe im europäischen Luftverkehr ausbauen."

Im Jahr 2017 erreichte die Lufthansa-Gruppe in Wien bei den Passsagieren einen Marktanteil von 64,1 Prozent und lag damit noch vor Lufthansas Heimatbasis Frankfurt. Laut Flughafen Wien könnte ihr Anteil im laufenden Jahr auf bis zu 70 Prozent steigen. Allein die AUA kam 2017 erstmals auf fast 13 Millionen Passagiere.
© aero.at | 16.05.2018 08:15

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Beitrag vom 16.05.2018 - 12:17 Uhr
Kleine Korrektur: "Sibanye" mag schon einer afrikanischen Sprache entstammen (Zulu), hat aber gar nichts mit der Sprache Afrikaans zu tun (außer, daß beide Sprachen in Südafrika gesprochen werden).
Beitrag vom 16.05.2018 - 11:52 Uhr
Das Zitat scheint so nicht vollständig zu sein. Vielleicht finden Sie hier die Anntwort auf Ihre Frage
 https://www.austrianwings.info/2018/05/spitzengespraech-wien-soll-als-standort-im-europaeischen-luftverkehr-ausgebaut-werden/


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