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Unfallermittler lesen Flugdatenschreiber aus

Teams bergen Wrackteile aus der Javasee
Teams bergen Wrackteile aus der Javasee, © BASARNAS

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JAKARTA - Knapp eine Woche nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX 8 von Lion Air vor Indonesien mit 189 Todesopfern haben die Ermittler Daten aus dem Flugschreiber der Unglücksmaschine ausgelesen. Auch das Wrack konnte am Boden der Javasee geortet werden, bestätigte am Sonntag ein Vertreter der indonesischen Luftverkehrsaufsicht.

"Wir haben größere Fortschritte erzielt und beide Triebwerke sowie ein Fahrwerk geborgen", sagte der Leiter der Bergungsmission M. Syaugi. Taucher hätten zudem den Rumpf der Boeing 737 MAX 8 gesichtet.

Der bereits geborgene Flight Data Recorder (FDR), der die Flugdaten aufzeichnet, wurde inzwischen ausgelesen. Teams suchen im Meer weiter nach dem Stimmenrekorder, der die Gespräche im Cockpit enthält.

Die Uhrzeit, zu der die FDR-Aufzeichnungen enden, deckt sich den Behördenangaben zufolge mit den letzten Tracking-Daten des Fluges: 6.31 Uhr morgens indonesischer Zeit (00.31 Uhr MEZ). Die Maschine des Billigfliegers Lion Air war kurz nach ihrem Start vom Flughafen in Jakarta vermutlich im steilen Winkel ins Meer gestürzt.

Bei dem Unglück waren alle 189 Insassen ums Leben gekommen. Vermutet wird, dass technische Probleme die Ursache waren. Die abgestürzte Boeing 737 MAX 8 PK-LQP hatte nach werksneuer Auslieferung an Lion Air im August 2018 erst 800 Flugstunden gesammelt.

Update 08:13 Uhr: erster Ermittlerbericht noch 2018

Ihren Bericht zum Absturz will Indonesiens Flugaufsicht im nächsten Monat vorlegen. Dies kündigte der Chef der zuständigen Behörde KNKT, Soerjanto Tjahjono, am Montag in Jakarta an. Nach seinen Angaben haben die Behörden inzwischen Flugdaten-Aufzeichnungen der Boeing 737 über einen Zeitraum von insgesamt 69 Stunden gesichert.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: BASARNAS | 04.11.2018 19:00

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Beitrag vom 06.11.2018 - 20:39 Uhr
Das gibt der Artikel aber auch nicht her.

"...haben die Ermittler Daten aus dem Flugschreiber der Unglücksmaschine ausgelesen..."

"Der bereits geborgene Flight Data Recorder (FDR), der die Flugdaten aufzeichnet, wurde inzwischen ausgelesen. "

Also das steht schon drin. Wobei ich auch zugebe dass ein sinnvollerer Inhalt gelautet hätte "FDR konnte komplett und ohne Datenlücken ausgelesen werden".
Beitrag vom 06.11.2018 - 20:06 Uhr
Naja - einen gewissen Informationswert hat die Nachricht schon.

Es ist ja nicht garantiert, dass man aus einem Flugdatenschreiber auch Daten auslesen kann (z.B. infolge von Beschädigungen).

Auch ist es möglich, dass der Flugdatenschreiber infolge eines Defekts gar keine Daten aufgezeichnet hat.

Das gibt der Artikel aber auch nicht her.
Beitrag vom 06.11.2018 - 17:20 Uhr
Naja - einen gewissen Informationswert hat die Nachricht schon.

Es ist ja nicht garantiert, dass man aus einem Flugdatenschreiber auch Daten auslesen kann (z.B. infolge von Beschädigungen).

Auch ist es möglich, dass der Flugdatenschreiber infolge eines Defekts gar keine Daten aufgezeichnet hat.


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