83-jähriges Flugzeug
Älter als 7 Tage

Lufthansa schiebt ihre Tante Ju ins Museum

FRANKFURT - Die Lufthansa schiebt ihr historisches Oldtimer-Flugzeug Ju 52 ins Museum.

Die 83 Jahre alte Maschine mit der historischen Kennung D-AQUI wird nicht wieder abheben und soll in einem noch nicht genannten Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wie der Dax -Konzern am Montag in Frankfurt bekanntgab. Bis dahin bleibt das Flugzeug in einem Hangar der Lufthansa Basis Hamburg.

Die Tante Ju der Lufthansa, © @lufthansaNews


Zuvor waren bereits die defizitären Passagierflüge mit dem "fliegenden Denkmal" gestoppt worden, nachdem im August 2018 eine mit 20 Menschen voll besetzte Schwestermaschine in den Schweizer Alpen abgestürzt war. Das Wrack offenbarte schwere technische Mängel, die zuvor von außen nicht erkennbar waren.

Die 1936 in Dessau gebaute Lufthansa-Ju hat eine wechselvolle Geschichte mit Stationen in Norwegen, auf südamerikanischen Öl-Plattformen und in US-Flugshows hinter sich. Die genaue Zahl der geleisteten Flugstunden kennt niemand.

Für die Lufthansa, die den Flieger auf Initiative begeisterter Piloten 1984 zurück erwarb und in Hamburg umfassend restaurierte, hat sie seitdem rund 11 500 Stunden absolviert.
© dpa-AFX | 15.04.2019 15:11

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Beitrag vom 16.04.2019 - 05:52 Uhr
zuerst dachte ich an Friedrichshafen, wo ja auch die "Mogadischu-Boeing" steht und nach ihrer Restaurierung ausgestellt werden soll, aber da gibt es wohl aktuell noch das Thema, daß die Dornier-Stiftung kein Betriebskostenkonzept vorgelegt haben soll. Wenn das aber hinhaut, wäre der Ort sicher passend.
Alternativ denke ich an eines der Technik-Museen, Speyer oder Sinsheim, auch dort wäre sie in bester Gesellschaft.
Die Zusammenfassung mehrerer Exponate bringt immer mehr Interesse als die Allein-Präsentation.

In Sinsheim steht schon eine JU 52.

Ja, bleibt eben Speyer (falls nicht Friedrichshafen), und in Speyeer wäre sie auch in bester Gesellschaft

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2019 17:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.04.2019 - 01:53 Uhr
Als jemand, der später geboren wurde und eher so die Zeiten mit der MD80 als zeitgemäßes Flugzeug im Kleinkindalter mitbekommen hat: Was genau war der Sinn von der Aktion? Eib altes, nutzloses Flugzeug wieder in die Luft zu bekommen um es fliegen zu sehen?
Beitrag vom 15.04.2019 - 21:24 Uhr
zuerst dachte ich an Friedrichshafen, wo ja auch die "Mogadischu-Boeing" steht und nach ihrer Restaurierung ausgestellt werden soll, aber da gibt es wohl aktuell noch das Thema, daß die Dornier-Stiftung kein Betriebskostenkonzept vorgelegt haben soll. Wenn das aber hinhaut, wäre der Ort sicher passend.
Alternativ denke ich an eines der Technik-Museen, Speyer oder Sinsheim, auch dort wäre sie in bester Gesellschaft.
Die Zusammenfassung mehrerer Exponate bringt immer mehr Interesse als die Allein-Präsentation.

In Sinsheim steht schon eine JU 52.



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