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Emirates will Flotte auf 350 Flugzeuge ausbauen

Flydubai und Emirates
Flydubai und Emirates in Dubai, © Emirates

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DUBAI - Emirates sucht eine neue Strategie - die Airline steckt mitten im Umbau und rückt enger mit FlyDubai zusammen. Eine aktuelle "Konsolidierungsphase" will Emirates-Chef Tim Clark Anfang 2021 abschließen und peilt für die Zeit danach einen Flottenausbau um 30 Prozent an.

112 Airbus A380 und 155 Boeing 777: Emirates ist mit 268 Flugzeugen der größte Langstreckenanbieter der Welt. Bis 2025 soll die Flottenstärke bei 350 Flugzeugen liegen - auch wenn die Airline ihren bisherigen Wachstumskurs fürs Erste unterbrochen hat.

"Irgendwann erreicht man immer ein Plateau", sagte Clark im Podcast "Emirates World Interviews". "Es gibt nur eine begrenzte Anzahl Städte, die man anfliegen kann." Wegen des Stopps der A380-Produktion 2021 rechnet Clark damit, dass sich die Teilflotte bei rund 115 Flugzeugen einpendeln wird.

Für die 2020er Jahre will Emirates ihren Flugzeugpark auf eine breitere Basis stellen und über kleinere Städte neues Wachstum generieren. Auf der Kandidatenliste stehen dafür Airbus A350-900, A330neo sowie die Boeing-Modelle 787-9 und 787-10. Emirates hat bereits 115 777-9 und 35 777-8 bestellt, die ab 2021 eintreffen.

"Wir werden diese Flugzeuge ab dem ersten Quartal 2021 erhalten und (die Flotte, Red.) zwischen 2021 und 2025 weiter ausbauen," sagte Clark. Das Netzwerk werde parallel dazu um neue Ziele "in Afrika, im Nahen Osten, in Asien, in den Vereinigten Staaten und auch in Südamerika" erweitert.

Flydubai und Emirates werden gegen 2025 "mit 450 bis 500 Flugzeugen rund 450 Ziele anbieten", sagte Clark voraus. Auf Emirates sollen davon 350 Flugzeuge entfallen. Die Weichen für den Flottenausbau könnte Emirates Mitte November mit neuen Aufträgen während der Dubai Airshow stellen.

Baustopp am DWC

Derzeit liegt der Weiterbau des künftigen Emirates-Hubs Dubai World Central (DWC) auf Eis. Der Mega-Airport war einst für eine Viertelmilliarde Passagiere geplant. Clark deutete nun eine Korrektur des Masterplans auf eine DWC-Jahreskapazität von "140 bis 150 Millionen Passagieren" pro Jahr an.

Laut Clark stecken im bisherigen Drehkreuz Dubai International noch Reserven für einen Ausbau auf 115 bis 120 Millionen Passagiere.
© aero.de | Abb.: Emirates | 14.10.2019 10:01

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Beitrag vom 15.10.2019 - 13:03 Uhr
Was bleibt ihnen anderes übrig, wenn ihr A380 nicht mehr zu haben ist?

Rechnet man die 70 A330neo und A350 sowie die 150 B777x dann haben sie mit ihrer bisherigen Flotte die 350 WBs schon zusammen. Selbst wenn sie die Hälfte ihrer A380 und B77W ausflotten haben sie die 350 Flierger.
Beitrag vom 15.10.2019 - 03:13 Uhr
Auch Erdogan wird wohl bald feststellen dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Vor dem Hintergrund der Klimadebatte, die noch gar nicht richtig Fuß gefasst hat, was die Nachfrage nach Flugreisen angeht, werden sich noch so manche Wachstumsphantasien nicht nur in der Region Middle East in Wohlgefallen auflösen, ganz ungeachtet der Tatsache dass das Pulverfass Middle East noch längst nicht entschärft ist.
Wie sieht es denn bei Erdogan und Co mit den Gehältern für die Angestellten aus? Ich habe noch nichts gehört in Richtung Ryanair, Easyjet und Co.
Beitrag vom 14.10.2019 - 11:34 Uhr
Auch Erdogan wird wohl bald feststellen dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Vor dem Hintergrund der Klimadebatte, die noch gar nicht richtig Fuß gefasst hat, was die Nachfrage nach Flugreisen angeht, werden sich noch so manche Wachstumsphantasien nicht nur in der Region Middle East in Wohlgefallen auflösen, ganz ungeachtet der Tatsache dass das Pulverfass Middle East noch längst nicht entschärft ist.


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