A320-Familie
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IndiGo bestellt 300 Flugzeuge bei Airbus

IndiGo Airbus A320neo
IndiGo Airbus A320neo, © Airbus S.A.S.

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TOULOUSE - Mitten in der Krise des US-Flugzeugbauers Boeing hat der europäische Konkurrent Airbus einen Riesenauftrag aus Indien eingesackt. Der indische Billigflieger IndiGo orderte 300 Flugzeuge der Modellfamilie A320neo, wie beide Unternehmen am Dienstag in Toulouse und Neu-Delhi mitteilten.

Die Airbus-Aktie hat auf die Nachricht hin einen Sprung gemacht und liegt auf Tagessicht 2,3 Prozent im Plus.

Unter den Jets, die im Grundsatz für Kurz- und Mittelstreckenflüge ausgelegt sind, befindet sich neben Maschinen der Versionen A320neo und A321neo auch die Superlangstrecken-Version A321XLR, deren Bau Airbus im Juni auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris angekündigt hatte.

Die Entscheidung über den Triebwerkstyp für die jetzt bestellten 300 Jets steht noch aus. Bei der A320neo-Reihe können die Kunden zwischen dem Leap-Triebwerk des zu General Electric und Safran gehörenden amerikanisch-französischen Herstellers CFM sowie dem Getriebefan-Antrieb der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney auswählen, an dem auch der Münchner Triebwerksbauer MTU mitarbeitet.

Der Auftrag ist einer der größten in der Geschichte des Flugzeugbauers. Ausgehend von der Standardversion A320neo, die auf der Preisliste mit 110,6 Millionen US-Dollar aufgeführt ist, könnte die Bestellung einen Gesamtwert von mehr als 33 Milliarden Dollar (rund 29,8 Milliarden Euro) erreichen. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen hohe Rabatte üblich.
© dpa-AFX | Abb.: Indigo | 29.10.2019 11:32

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Beitrag vom 30.10.2019 - 11:16 Uhr
Liebe Aero Redaktion,
Warum vermischen Sie hier bei einer Meldung über Airbus etwas mit dem Boeing B 737max Problem.
Bitte bei Fakten bleiben.

Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar!
Beitrag vom 30.10.2019 - 08:12 Uhr
Natürlich nimmt die Industrie den Auftrag an. Geblendet von der Illusion des ewigen Wachstums vielleicht? Ich bin gespannt, wo das hinführt.

Ewiges unnatürliches Wachstum ist so ziemlich das letzte was man Indien vorwerfen kann. Da muß nocn viel geschehen um dem Durchschnittsinder auch nur ein halbwegs menschenwürdiges dasein zu gewährleisten.

Nicht zu vergessen, Indien hat riesige Ausmaße und ungefähr doppelt so viele Einwohner wie Europa. Das Straßennetz ist unterentwickelt. Selbst Autobahnen (wenn es die manchmal gibt verdienen sie eigentlich nicht diesen Namen) erlauben durch überladene alte LKW und viel Verkehr kaum mehr als 60 km/h Durchscnittsgeschwindigkeit.

Bleibt noch die Bahn. Die hat zwar ein großes Netz ist aber von wenigen Strecken ausgenommen ziemlich langsam und auch marode. Trotzdem trägt sie noch den Großteil des Personenverkehrs da die Masse der Inder sich einen Flug noch nicht leisten kann/will. Da eine Mittelschicht heranwächst ändert sich das aber rapide.

Die 300 Neuorder werden sicher nicht morgen oder übermorgen benötigt aber auf lange Sicht schon. Gerade IndiGo hat trotz der relativ kurzen Zeit (ab 2006) ihres bestehens von Null an die Markführerschaft in Indien übernommen. Wegen der vielen Regulierungen dort eine tolle Leistung. Respekt.
Beitrag vom 29.10.2019 - 23:27 Uhr
Natürlich nimmt die Industrie den Auftrag an. Geblendet von der Illusion des ewigen Wachstums vielleicht? Ich bin gespannt, wo das hinführt.


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