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Was SAS mit dem Airbus A321LR vorhat

SAS Airbus A320neo
SAS Airbus A320neo, © Mark Harkin

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STOCKHOLM - In weniger als einem Jahr erhält SAS ihren ersten Airbus A321LR. Nun gaben die Skandinavier bekannt, was genau sie mit dem Langstrecken-Narrowbody vorhaben. Die erste Route wird von Kopenhagen an die Ostküste der USA führen.

Der Countdown läuft: Am 18. September 2020 will SAS den Liniendienst mit ihrer ersten A321LR aufnehmen. Boston lautet das erste Reiseziel, das die skandinavische Airline planmäßig mit dem kleinen Langstreckenjet bedienen möchte.

Vom dänischen Drehkreuz Kopenhagen soll es von diesem Tag an ganzjährig mit der A321LR in die Metropole an der US-Ostküste gehen. Der Ticketverkauf für die neue Strecke startet am kommenden Mittwoch, dem 20. November.

SAS hat vorerst drei Exemplare der A321neo-Langstreckenvariante bestellt. Alle drei werden über die US-amerikanische Air Lease Corporation geleast und mit einer Drei-Klassen-Kabine für insgesamt 157 Passagiere ausgestattet. Neben 123 Sitzen in der Economy Class (im SAS-Jargon "Go" genannt) finden zwölf Fluggäste in der Economy Plus und weitere 22 in der Business Class Platz.

Die Sitze seien speziell für die A321LR ausgewählt worden, um auch auf langen Flügen den maximal möglichen Komfort für alle Insassen zu garantieren, teilt SAS mit. Mehrere unterschiedliche Lichtszenarien und eine besonders leise Kabine sollen die Interkontinentalreise in der schmalen Röhre so angenehm wie möglich gestalten.

Große Erwartungen in das neue Langstreckenmuster

Die reichweitengesteigerte A321LR kann laut Hersteller bis zu 7.400 Kilometer weit fliegen und besitzt eine ETOPS 180-Zulassung für Überseereisen. SAS fasst deshalb nach eigenen Angaben neben Boston auch weitere Ziele in Nordamerika ins Auge. Wohin es genau geht, will der Carrier erst im Laufe des kommenden Jahres bekanntgeben.

Karl Sandlund, Vorstandsmitglied bei SAS, geizt allerdings schon jetzt nicht mit Vorschusslorbeeren für das neue Muster. Die A321LR eigne sich bestens für den skandinavischen Markt und biete seiner Airline "die Möglichkeit, Reisenden mehr interkontinentale Routen, weniger Zwischenstopps und kürzere Reisezeiten von und nach Skandinavien anzubieten."

In puncto Service könne das Standardrumpfmuster durchaus mit dem Rest der SAS-Langstreckenflotte mithalten. Außerdem sei die A321LR mit ihrem vergleichsweise geringen CO2-Fußabdruck ideal, um die Klimaziele der Fluglinie zu erreichen:

"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis 2030 um 25 Prozent zu senken. Die laufende Erneuerung der Flotte, einschließlich neuer Langstreckenflugzeuge, ist eine Investition in eine nachhaltigere Luftfahrt ", so Sandlund weiter.
© FLUG REVUE - PZ | 16.11.2019 09:48


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