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Indien schließt Abwicklung von Air India nicht aus

Air India Boeing 787 Dreamliner
Air India Boeing 787 Dreamliner, © Ingo Lang

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DELHI - Der neue Anlauf auf eine Privatisierung wird der vielleicht letzte Aufruf für Air India. Falls eine Investorensuche erneut scheitert, will Indiens Regierung bei Air India den Stecker ziehen. Der Staat ist offenbar aber bereit, Air India vor einem Verkauf von Schulden in Milliardenhöhe zu befreien.

"Die Fluggesellschaft muss schließen, wenn sie nicht privatisiert wird", stellte der indische Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri am Mittwoch vor dem indischen Parlament klar. "Sobald wir Gebote entgegennehmen, werden wir sehen, wie viele eingehen."

Die 1932 gegründete Air India hat seit ihrer Fusion Indian Airlines im Jahr 2007 kein Geld mehr verdient. Auf der Fluggesellschaft lasten rund elf Milliarden US-Dollar Schulden.

Weitere Steuergelder in die Fluggesellschaft zu pumpen, "wäre nicht die beste Verwendung der knappen Finanzmittel der Regierung", sagte Puri. Ministerpräsident Modi prüft laut Quellen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" jedoch Wege, Air India sieben Milliarden US-Dollar Schulden abzunehmen - um die Airline für Käufer attraktiver zu machen.

Ein erster Anlauf auf eine Privatisierung ist 2018 an hohen Auflagen des Staats gescheitert. In der aktuellen Runde droht Widerstand von innen: die Air-India-Piloten haben der Regierung mit Streiks gedroht.
© aero.de, Bloomberg News | Abb.: Ingo Lang | 28.11.2019 14:57


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