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Easyjet zieht Flugzeuge aus Berlin ab

Easyjet in Berlin-Tegel
Easyjet in Berlin-Tegel, © Easyjet

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BERLIN - Das Easyjet-Management hat angekündigt, Flugzeuge von der Basis Berlin abzuziehen und dort entsprechend Arbeitsplätze zu streichen. Die Flotte soll dort bis Ende 2020 von 34 auf 18 Flugzeuge verkleinert werden. Internen Quellen zufolge will sich Easyjet aus dem innerdeutschen Markt zurückziehen.

"Wir werden zwar Berlins größte Airline bleiben", zitiert die Nachrichtenagentur "Reuters" Easyjet-CEO Johan Lundgren. "Aber wir müssen unseren Flugplan an die Nachfrage nach der Pandemie anpassen und uns auf profitables Fliegen konzentrieren."

Laut der Gewerschaft verdi plant das Management, am Standort Berlin 738 Stellen zu streichen. Derzeit sind dort 1.540 Mitarbeiter beschäftigt.

© aero.de (boa) | Abb.: Easyjet | 01.07.2020 11:41

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Beitrag vom 02.07.2020 - 07:59 Uhr
Ich rede von Tegel, weil man da von null auf 100 gewachsen ist und mittlerweile keine Mitstreiter mehr hat. Die innerdeutschen Flüge waren auch alle ex Tegel. Da man in SXF vor der Air Berlin Pleite auch immer mehr gewachsen ist, hat man das sicher nicht gemacht, weil kein Geld zu verdienen ist. Da könnte man also eventuell darauf schliessen, dass Tegel das Problem ist, denn die Operation dort war ja komplett neu. Wie gesagt, es wurde ja nur durch die Blume geredet.
Das ist aber ein großes eventuell.
Easy schreibt, man wird nicht dauerhaft Berlin durch andere Standorte subventionieren. Das ist ziemlich offen, ich sehe da keine Blume. Wenn SXF Geld verdient, dann könnte der Ausgleich ja aus Berlin selbst herauskommen. Das reicht aber scheinbar nicht.
AB kann hier nicht als Beispiel dienen. AB hatte eine große OPS mit breitem Angebot, die durch den Umsteigeverkehr lebte. Das hat Easy und der ganze Rest nicht. Das ist nur P2P und es zeigt sich erneut, dass Berlin ein sehr schwieriger Markt ist, der extrem Preisgetrieben ist. Da gibt es nicht so viele Strecken, die sich kontinuierlich rechnen.
Beitrag vom 01.07.2020 - 23:14 Uhr
Man könnte es meinen. Wahrscheinlich ist es jedoch so, dass man die ganzen "starken" Strecken schon vorher aus SXF geflogen ist (die mit starker Verzahnung auf beiden Seiten). Die sind durch den Wegfall von AB wohl noch stärker geworden. Jedoch ist in TXL dann auch eine FR/OE eingestiegen, die natürlich viel bessere Kosten als AB hatte. Innerdeutsch geht halt viel Traffic nach Berlin, nicht von Berlin. Jedoch hat man eine schwierige Marktposition (auch im Vergleich zu AB damals), wenn man ex DUS/CGN/FRA/STR/MUC (fast) nur TXL anbietet.
Beitrag vom 01.07.2020 - 18:32 Uhr
Ich rede von Tegel, weil man da von null auf 100 gewachsen ist und mittlerweile keine Mitstreiter mehr hat. Die innerdeutschen Flüge waren auch alle ex Tegel. Da man in SXF vor der Air Berlin Pleite auch immer mehr gewachsen ist, hat man das sicher nicht gemacht, weil kein Geld zu verdienen ist. Da könnte man also eventuell darauf schliessen, dass Tegel das Problem ist, denn die Operation dort war ja komplett neu. Wie gesagt, es wurde ja nur durch die Blume geredet.


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