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Airbus beharrt auf externen Investor für Einzelteilfertigung

Premium AEROTEC
Komponentenfertigung bei Premium AEROTEC in Augsburg, © Premium AEROTEC

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HAMBURG / AUGSBURG - Trotz massiver Kritik von Belegschaft und IG Metall beharrt der Flugzeugbauer Airbus auf dem Plan, die Fertigung von Einzelteilen auszugliedern und mit einem "starken, externen Partner" zu verbinden. Die entsprechenden Aktivitäten bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec "sind prinzipiell nicht unser Kerngeschäft".

Dies teilte ein Airbus-Sprecher mit. Die Aktivitäten "bleiben aber essenziell für Airbus und müssen wettbewerbsfähig aufgestellt werden."

Airbus hatte im Frühjahr umfassende Pläne bekanntgegeben, die Flugzeugproduktion in Deutschland und Frankreich neu aufzustellen. Dazu gehört die Ausgründung einer neuen Einheit mit Sitz in Deutschland, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentrieren soll.

Als nächsten Schritt kündigte Airbus an, man wolle "konstruktiv mit den Arbeitnehmervertretern verantwortungsvolle Lösungen für das Unternehmen und die betroffenen Mitarbeitenden suchen und umsetzen". Die Pläne für das Einzelteile-Geschäft betreffen vor allem die Standorte Varel (Niedersachsen) und Augsburg (Bayern).

Eine Untersuchung, die das Airbus-Management am Dienstag dem Konzernbetriebsrat präsentiert habe, zeige, "dass die Kostenstruktur der Einzelteil-Aktivitäten etwa 25 bis 30 Prozent höher ist als das Marktniveau. Dies ist nicht nachhaltig."

Ein Verbleib der Einzelteil-Aktivitäten bei Airbus würde "signifikante Restrukturierungsmaßnahmen erfordern" und Arbeitsplätze gefährden, so der Airbus-Sprecher. Die Übernahme dieser Aktivitäten durch einen "starken, strategischen Partner" biete dementgegen Chancen auf neue Geschäftsfelder und habe "das größte Potenzial viele Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern".
© dpa-AFX, aero.de | 27.07.2021 17:16

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Beitrag vom 28.07.2021 - 11:49 Uhr
@ VJ 101: ok, alles klar.
Beitrag vom 28.07.2021 - 06:56 Uhr
@ VJ 101: naja, Zusammenschluss ist relativ. Die Standorte waren ja fester Airbus Teil bis vor ca. 10-11 Jahren. Dann gründete man Premium - Aerotec und versuchte zu verkaufen. Das klappte nicht. Und sicher hätte man die Zeit auch besser nutzen können, um die Prozesse so zu entwickeln, dass man die Fertigung so gestaltet, dass sie zum „Kerngeschäft“ von Airbus passt und da bleibt. Jetzt ist Corona und man wählt den einfachsten Weg, um sein Ergebnis in den Büchern sauber zu halten.

Ich meinte hier den Zusammenschluß von Dasa und AS Matra zu EADS, 20 Jahre später muß man sehen, dass dies für die deutschen Standorte von Dasa zu einem Ausbluten geführt hat.
Beitrag vom 28.07.2021 - 00:23 Uhr
@ VJ 101: naja, Zusammenschluss ist relativ. Die Standorte waren ja fester Airbus Teil bis vor ca. 10-11 Jahren. Dann gründete man Premium - Aerotec und versuchte zu verkaufen. Das klappte nicht. Und sicher hätte man die Zeit auch besser nutzen können, um die Prozesse so zu entwickeln, dass man die Fertigung so gestaltet, dass sie zum „Kerngeschäft“ von Airbus passt und da bleibt. Jetzt ist Corona und man wählt den einfachsten Weg, um sein Ergebnis in den Büchern sauber zu halten.


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