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787-Lieferstopp belastet Boeing

Southwest Airlines Boeing 737 MAX
Southwest Airlines Boeing 737 MAX, © Southwest Airlines

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CHICAGO - Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im dritten Quartal 85 Passagier- und Frachtjets an seine Kunden übergeben.

Im bisherigen Jahresverlauf summieren sich die Auslieferungen damit auf 241 Maschinen, wie das Unternehmen am Dienstag in Chicago mitteilte.

Damit liegt der US-Konzern deutlich hinter seinem europäischen Rivalen Airbus. Dieser kam in den ersten neun Monaten des Jahres auf 424 ausgelieferte Maschinen und lieferte allein im September 40 Stück aus.

Hauptgrund für Boeings Rückstand sind neben der Corona-Krise vor allem die lange geltenden Flugverbote für den Mittelstreckenjet 737 MAX. Der Hersteller darf Maschinen des Typs erst seit November 2020 wieder ausliefern und fährt die Produktion nur langsam wieder hoch.

Außerdem kann Boeing viele Langstreckenjets vom Typ 787 "Dreamliner" wegen technischer Mängel vorerst nicht ausliefern und hat die Produktion weiter gedrosselt. Allerdings holte der US-Konzern im laufenden Jahr nach Abzug von Stornierungen bisher Bestellungen über 302 Flugzeuge herein. Airbus kam netto nur auf 133 neu bestellte Maschinen.
© dpa-AFX | 12.10.2021 17:52


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