A350F
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Etihad Cargo wechselt von Boeing zu Airbus

Etihad Airways Airbus A350-1000
Etihad Airways Airbus A350-1000, © Airbus

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SINGAPUR - Die Singapore Airshow wird für den neuen Airbus-Frachter A350F zur Erfolgsmesse. Erst wandelte Singapore Airlines ihre Kaufabsicht für sieben Jets in feste Orders um, nun zeigt sich auch Etihad von dem Modell überzeugt: Etihad Airways will mit der A350F ihre Boeing 777F-Flotte ablösen.

Airbus sticht Boeing aus, zumindest bei Etihad Airways. Der Golf-Carrier aus Abu Dhabi sucht für seine Frachtsparte Etihad Cargo neue Flugzeuge, und allem Anschein nach machen die Europäer dabei das Rennen.

Zumindest hat Etihad auf der Singapore Airshow, die gerade stattfindet, eine Kaufabsichtserklärung für sieben A350-Frachter unterzeichnet. Sie sollen, und das dürfte Boeing gar nicht schmecken, die fünf 777F ersetzen, die Etihad Cargo derzeit betreibt.

Damit wechseln die Araber in Sachen Frachter das Lager und steigen komplett auf Airbus um. Noch ist die Bestellung zwar nicht fix, aber abzusehen ist dennoch, dass Boeing mit seinem kürzlich gelaunchten Frachter 777-8F in Abu Dhabi das Nachsehen haben wird.

Der neue Frachter des US-Herstellers verfing bislang nur bei einem Kunden: Qatar Airways. Dafür möchte Qatar aber auch bis zu 50 Flugzeuge kaufen, wohingegen Airbus für die A350F bislang nur auf insgesamt 18 Bestellungen und Kaufabsichtserklärungen kommt.

A350F spielt für Etihad "wichtige Rolle"

Ob Etihad die bereits getätigte Order über 20 Passagierjets A350-1000 teilweise in A350F umwandeln wird, oder ob die sieben Frachter obendrauf kommen, ist noch nicht klar. Etihad hat bereits fünf A350-1000 erhalten, setzte diese bislang jedoch nicht im Linienbetrieb ein. Das soll sich demnächst aber ändern.

Etihad-Chef Tony Douglas sieht den Airbus-Widebody jedenfalls als wichtigen Faktor für "eine nachhaltigere Zukunft" seiner Airline an. Diese Zukunft basiere laut Douglas "auf der jüngsten und treibstoffeffizientesten Flotte der Welt". Ziel sei es, die CO₂-Emissionen bis 2035 zu halbieren.

Auch die A350F werde hierbei eine wichtige Rolle spielen und sei Teil "unserer langfristigen Frachtstrategie", so Douglas weiter.

Unterdessen hat Singapore Airlines ihre Ende 2021 erklärte Kaufabsicht für ebenfalls sieben A350F auf heimischem Boden in feste Bestellungen umgewandelt. Die Frachter sollen ab dem vierten Quartal 2025 ausgeliefert werden - und die sieben Boeing 747-400F ersetzen, die aktuell noch für die Südostasiaten fliegen.
© FLUG REVUE - Patrick Zwerger | Abb.: Airbus | 16.02.2022 12:06

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Beitrag vom 17.02.2022 - 12:11 Uhr
Nicht A35F relevant, aber Etihad betrieb schon Airbus Frachter (33F), welche dann grösstenteils zu DHL gingen. Ist quasi ein erneuter Wechsel des Lagers in Sachen Frachter.
Beitrag vom 17.02.2022 - 04:21 Uhr
Gut, nur ist die Frage ob es neue Orders sind, die Airbus bei einem gesteigerten Ausstoss dann halt auch braucht, oder ob es Umwandlungen der existierenden A35k order sind. Da sind halt noch 15 offen.

Nicht vergessen, vor Corona hat Etihad bereits orders über 42 A359 storniert, die B779 order von 25 auf 6 reduziert.
Die A380 sind stillgelegt, bei der B77W sind 10 auch erstmal ausgeflottet, aktuell betreiben sie nocht 15 B77W und nutzen dann jetzt die 5 A35K.
Nicht das sie die verbleibenden Orders um 5 reduziert haben,
somit nurnoch 10 A35k kommen und aus den 5 A35k 7 A35F wurden.

Die kriegen ja noch über 30 B787, was dann einfach der Kern deren Flotte sein wird.

Schon bitter wenn man denkt das Emirates und Etihad und jetzt auch Qatar insgesamt deutlich über 100 A350 storniert haben.


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