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Spohr: Asien-Anbindung hat Priorität

Carsten Spohr
Carsten Spohr, © Lufthansa

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BRÜSSEL - Von Tokio über Grönland nach Frankfurt: Lufthansa fliegt derzeit wegen Luftfraumsperren in Russland Umwege. Stabile Asienverbindungen sind nach Einschätzung von Lufthansa-Chef Carsten Spohr derzeit nur wegen des Corona-bedingt gedämpften Aufkommens überhaupt möglich.

"Wenn wir aus Tokio nach Hause fliegen, nehmen wir tatsächlich die Ostroute über Grönland", sagte Spohr "CNN Business". "Das haben wir seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht."

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine zwingt Airlines auf Routings aus der Zeit des Kalten Kriegs zurück. Spohr rechnet mit längeren Embargos, an die sich die Weltluftfahrt erst noch anpassen muss.

"Bei normalen Volumen stünden wir vor großen operationellen Herausforderungen", sagte der Lufthansa-Chef. "Irgendwie würde die Branche die aber auch lösen."

Aus den verlängerten Flugzeiten resultieren zwangsläufig Umweltbelastungen. Die rücken in der aktuellen Situation gegenüber der Anbindung an Asien aber in den Hintergrund. "Das hat die höhere Priorität", stellte Spohr klar. "Wir können es uns als Europa nicht leisten, jetzt von Asien abgeschnitten zu werden. Das gleiche gilt für die USA."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 01.04.2022 06:45


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