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O´Leary schlägt wegen Reisechaos Militär an Flughäfen vor

Michael O`Leary
Michael O`Leary, © Ryanair

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LONDON - Nach etlichen Tagen mit langen Schlangen an mehreren britischen Flughäfen hat der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair vorgeschlagen, übergangsweise das Militär aushelfen zu lassen.

Die Streitkräfte dort einzusetzen, wie es an anderen Flughäfen gemacht werde, würde auf einen Schlag den Druck vom Flughafen-Sicherheitspersonal nehmen, sagte der für seine markigen Worte bekannte Michael O'Leary am Donnerstag dem Sender ITV.

In den vergangenen Tagen hatten Reisende an Flughäfen wie Manchester oder London-Gatwick teilweise stundenlang vor Sicherheitskontrollen und Schaltern gewartet. Dies wird auf Personalmangel zurückgeführt.

O'Leary wies den Vorwurf der britischen Regierung zurück, die Reisebranche habe sich nicht ausreichend vorbereitet und zu viele Buchungen zugelassen. Die Regierung lehnt es ab, spezielle Visa für Jobs in der Reisebranche auszustellen. Nach dem Brexit können Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland nicht mehr ohne große Hürden und Kosten nach Großbritannien kommen und arbeiten.
© dpa-AFX | 03.06.2022 05:54

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Beitrag vom 06.06.2022 - 16:51 Uhr
MOL will sicher nicht ernst genommen werden.
Das klingt so ähnlich wie mit den Leiharbeitern aus der Türkei...
Beitrag vom 06.06.2022 - 09:49 Uhr
@EricM schrieb
Wo findet man denn Ihrer Meinung nach zu diesen Themen bessere Informationen
Den Kopf mal selbst Einschalten, bevor man auf Hilfe dritter angewiesen ist.


@EricM schrieb
Mal ganz ohne rechts/links/mitte/grün/blau Polemik: Ja, ich denke darauf wird es hinauslaufen. Energie wird teurer werden, da die Dekarbonisierung kostet. Egal ob über grünen Wasserstoff oder PTL oder sonst eine Technik.
Wenn Energie teurer wird, muss man doch gerade auf sparsame Transportwege ausweichen. Und wer Fliegt keine Umwege und packt die meisten Passagiere in seine Flieger. So kann man sich doch fragen, warum bei einer LH die Betriebskosten pro angebotenem Passagierkilometer fast 3x so hoch sind wie bei FR. Alleine an den Lohnkosten des Flugpersonals kann es nicht liegen.


@EricM schrieb
So billig wie mit Öl bekommt man Energie in Zukunft erst wieder, wenn wir Fusionskraftwerke in Serie bauen können wie heute Bohrinseln.
Das wird Auswirkungen auf jeden heute fossilen Energieverbrauch haben: Heizen, Mobilität, Industrieprozesse.
Flugreisen sind extrem energieintensiv und heute zu 100% fossil, werden also sehr stark von diesen zusätzlichen Kosten betroffen sein.
Und dann verteufelst du gerade die Fluggesellschaften, welche die meisten Passagiere in ihr Flugzeug stecken. Widerspruch wie immer.


@EricM schrieb
Die aktuellen Probleme beim Wiederanlauf nach Corona (mehr Kundschaft als erwartet, also eigentlich etwas sehr Positives) werden in einigen Jahren vermutlich zur letzten goldenen Phase der "alten" Massen-Luftfahrt gerechnet werden.
Sag mal. Liest du überhaupt die Beiträge durch, auf welche du hier so hochtrabend und besserwisserisch Antwortest?
MoL nennt als Hauptproblem den Brexit und nicht Corona.
Und da sind sind wir eben bei dem ethnischen Verkehr, welcher durch den EU Austritt erschwert wird und nicht bei Corona oder den Hotel und Speisekosten.

Dieser Beitrag wurde am 06.06.2022 09:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.06.2022 - 22:51 Uhr
Dass Sie SPIEGEL-Leser sind, passt ins Bild.

Wo findet man denn Ihrer Meinung nach zu diesen Themen bessere Informationen?

Also Flugreisen in den Urlaub [...] nur noch für [...] Besserverdiener,

Mal ganz ohne rechts/links/mitte/grün/blau Polemik: Ja, ich denke darauf wird es hinauslaufen. Energie wird teurer werden, da die Dekarbonisierung kostet. Egal ob über grünen Wasserstoff oder PTL oder sonst eine Technik.
So billig wie mit Öl bekommt man Energie in Zukunft erst wieder, wenn wir Fusionskraftwerke in Serie bauen können wie heute Bohrinseln.
Das wird Auswirkungen auf jeden heute fossilen Energieverbrauch haben: Heizen, Mobilität, Industrieprozesse.
Flugreisen sind extrem energieintensiv und heute zu 100% fossil, werden also sehr stark von diesen zusätzlichen Kosten betroffen sein.
Die aktuellen Probleme beim Wiederanlauf nach Corona (mehr Kundschaft als erwartet, also eigentlich etwas sehr Positives) werden in einigen Jahren vermutlich zur letzten goldenen Phase der "alten" Massen-Luftfahrt gerechnet werden.

Dieser Beitrag wurde am 05.06.2022 23:30 Uhr bearbeitet.


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