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C919 hat Flugerprobung abgeschlossen

Comac C919
Comac C919, © Comac

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SHANGHAI - Die sechs C919-Versuchsflugzeuge haben laut Hersteller COMAC alle Testflugaufgaben erfolgreich abgeschlossen. Damit ist die Zulassung in Reichweite. Der Meilenstein wurde am 19. Juli mit einer abschließende Besprechung auf dem Flughafen Weinan in Shaanxi erzielt.

Die sechs C919-Prototypen haben das Testprogramm symbolisch mit einem gemeinsamen "Elephant Walk" beendet.

Der "entscheidende Etappensieg" für die C919 sei "das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen von COMAC und den Forschungs- und Testeinheiten wie dem Aviation Industry Test Flight Institute und das Ergebnis all der wissenschaftlichen und technologischen Mitarbeiter, die mehr als fünf Jahre Tag und Nacht hart daran gearbeitet haben, Schwierigkeiten zu überwinden", formulierte der Hersteller.

Nun gelte es es, die notwendige Dokumentation für die Zertifizierung fertigzustellen. Wann die Zulassung und die ersten Lieferungen erfolgen könnte, wurde nicht mitgeteilt.

Jedenfalls absolvierte im Mai dieses Jahres das erste Serienexemplar der C919, das an den Erstnutzer China Eastern Airlines ausgeliefert werden soll, seinen Jungfernflug am Flughafen Shanghai Pudong. Die Flugerprobung der C919, die von der Größe her A320 oder 737 entspricht, hatte am 5. Mai 2017 begonnen.

 
C919 Elephant Walk, © Twitter / China Aviation Review
© FLUG REVUE - KS | Abb.: COMAC | 25.07.2022 20:45

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Beitrag vom 27.07.2022 - 08:23 Uhr
Dass über Joint-Ventures grundsätzlich erfolgreich Know-How geklaut wird stimmt einfach nicht.

Stimmt. Gelegentlich scheitert auch mal ein Versuch :)
Beitrag vom 26.07.2022 - 23:16 Uhr
Wir alle (auch ihr im Norden) haben wie wohl kein anderes Land der Welt vom wirtschaftlichen Aufstieg Chinas d.h. ihrem Hunger nach Maschinen und Konsumgütern/ Autos profitiert aber natürlich reicht das nicht dass nicht wieder irgendein Trottel auf aero.de Gschichten vom PöSen mAnaGEmeNt erzählt.

Dass über Joint-Ventures grundsätzlich erfolgreich Know-How geklaut wird stimmt einfach nicht.

Es stimmt dass die Chinesen dank Siemens etc. recht schnell in der Lage waren selber gute Züge zu bauen aber es stimmt eben auch dass sie trotz BMW und co. bis heute nicht in der Lage sind selber gute Motoren zu bauen.

Es ist eine Frage der Know-How intensität und der Geschicklichkeit der R&D Abteilung dieses Know-How zu verbergen/ zu schützen.

Wenn die Chinesen so schnell in der Lage sind ein Produkt zu kopiern wie es bei der Eisenbahn der Fall war dann heißt das im Grunde nur dass dieses Produkt nicht besonders kompliziert sein kann.

Gerade die C919 von der ja so viele Teile aus dem Westen kommen zeigt das doch.



Warum kaufen die Chinesen eigentlich wie blöd westliche Maschinenbauer bzw. versuchen es wenn das Abschöpfen von Know-How über die Joint-Ventures so leicht ist?

Auf die Antwort bin ich [nicht] gespannt.
Beitrag vom 26.07.2022 - 08:57 Uhr
Das man quasi sein Wissen verschenkt und im Falle einer Zuspitzung die Chinesen ohne Probleme weiter produzieren könnten, aber wir auf einmal mit der überwiegenden Anzahl der Produkte auf dem trockenen sitzen werden, weil die fast alle "made in China" sind, das will keiner wahr haben.

Nein, an dem Lohngefälle haben zu viele Firmen zu lange verdammt gut verdient.
Das Festhalten am einseitigen Handel mit China und die Verschiebung von Hightech-Produktionsstandorten ( Automobilbau, Luftfahrt, Maschinenbau) hatte ja in den letzten 15 Jahren schon fast religiöse Züge: Man glaubt einfach dass das gut sein muss, ohne es (jenseits geringerer nominaler Kosten) begründen zu können.

Wacht auf und glaubt nicht, dass die Chinesen vor Wirtschaftssanktionen viel Angst haben würden. Die sind darauf vorbereitet

Sind sie?
Die Probleme der Chinesischen Zentralbank bei Wachstumsraten unter 10% sind auch nicht ohne. Ein Wirtschaftskrieg wäre für beide Seiten sehr schlecht, gerade wenn sie parallel dazu noch einen richtigen Krieg führen - was ja rein strategisch gesehen der eigentliche Sinn des Handels ist.
Die Beherrschbarkeit von Unruhen in einem repressiven Überwachungsstaat ist aber durchaus einfacher als hierzulande.

... wir auch?

OK; DAS sicher nciht ...


Dieser Beitrag wurde am 26.07.2022 09:00 Uhr bearbeitet.


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