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Ufo startet Urabstimmung bei Cityline

Lufthansa Cityline
Lufthansa Cityline, © A. Mohl

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FRANKFURT - Inmitten diverser Tarifkonflikte droht der Lufthansa nun auch noch ein Streik bei der Tochter Cityline.

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo rief ihre Mitglieder ab Donnerstag bis zum 6. März zur Urabstimmung über Arbeitskämpfe auf. Lufthansa Cityline habe bei den Tarifgesprächen kein ernstzunehmendes Angebot vorgelegt, kritisierte die Gewerkschaft am Mittwoch.

"Der Arbeitgeber ließ uns keine andere Wahl als unsere Mitglieder bei Lufthansa Cityline aufzurufen, nun über Streiks abzustimmen", sagte Ufo-Verhandlungsführer Rachid Madmar.

Ufo fordert für die etwa 900 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter unter anderem 15 Prozent mehr Geld, eine Kombinationszahlung aus Inflationsausgleichsprämie und Einmalzahlung in Summe von 3.000 Euro und die Erhöhung von Funktionszulagen bei einer Laufzeit von 18 Monaten.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte Ufo die rund 18 000 Kabinenbeschäftigten der Muttergesellschaft Lufthansa bis 6. März zur Urabstimmung über Streiks aufgerufen. Die Gewerkschaft hatte die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt mit der Begründung, die Lufthansa habe kein ausreichendes Angebot vorgelegt.

Die Airline muss sich derzeit mit einer ganzen Reihe von Konfliktherden herumschlagen: Zum Tarifkonflikt mit der Ufo kommen noch Auseinandersetzungen mit Piloten der Tochter Discover, dem Bodenpersonal und den Luftsicherheitskräften an Flughäfen hinzu.
© dpa-AFX | 28.02.2024 16:11

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Beitrag vom 29.02.2024 - 05:32 Uhr
Wenn es an allen Ecken happert dann läuft wirklich was schief im Laden 😂

das geht doch schon so sehr lange..... das was schif läuft.

Spohr sei Dank !
Beitrag vom 29.02.2024 - 01:05 Uhr
Warum will man bei CLH für höhere Löhne streiken, wenn die CLH eh bald abgewickelt wird?
Weil man so lange vom Verdienst ordentlich leben will?

Es wäre doch sinnvoller für gescheite Übernahmebedingungen zu streiken.

Kann man nicht. Das Eröffnen neuer Tochtergesellschaften und die Festlegungen der dortigen Bedingungen fallen unter die "unternehmerische Freiheit".

Daher bleibt erstmal nur die von F11 vorgeschlagene Optionen. Freiwillig die Füße stillhalten oder auf Geld verzichten, um Auslagerungen abzuwenden, funktioniert erfahrungsgemäß langfristig ebenfalls nicht.
Beitrag vom 28.02.2024 - 18:52 Uhr
Warum will man bei CLH für höhere Löhne streiken, wenn die CLH eh bald abgewickelt wird?
Weil man so lange vom Verdienst ordentlich leben will?

Es wäre doch sinnvoller für gescheite Übernahmebedingungen zu streiken.


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