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In seinem ersten Tagesbefehl an die Truppe zählt er dies zu den dringend erforderlichen Fähigkeiten und schreibt zudem: "Wir werden wieder eine Heeresflugabwehrtruppe haben".
"Das alles geschieht unter hohem Zeitdruck, denn die Lage richtet sich nicht nach unserem Planungszeitstrahl. Der Feind wartet nicht auf unsere "Fertig"-Meldung", schreibt Freuding, der bisher Chefkoordinator der militärischen Ukraine-Hilfe und Leiter des Planungs- und Führungsstabs im Verteidigungsministerium war. Sein Tagesbefehl lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
Rascher Fortschritt wichtiger als perfekte Lösung
Viele Aufgaben müssten nun gleichzeitig in Angriff genommen werden und nicht immer werde das Heer zur Erfüllung des Auftrags all das haben, was wünschenswert sei oder gebraucht werde. Es gelte, in der Umsetzung schneller zu werden. "Der rasche Fortschritt ist wichtiger als die perfekte Lösung. Im Gefecht hat das Einfache Erfolg. Wir werden in und mit der Lage leben. Das können wir!", schreibt Freuding.
Vor den deutschen Landstreitkräften lägen nun anspruchsvolle Aufgaben. Freuding nennt eine weitere Verbesserung der Einsatzbereitschaft. Endlich müsse die materielle Vollausstattung erreicht werden. "Wir müssen auch personell wachsen. Wir werden neue Verbände und Großverbände aufstellen - zuvorderst unsere Panzerbrigade 45 in Litauen - und unsere Ausbildungsstrukturen auf den neuen Wehrdienst anpassen."
Kämpfen "wie wir sind, mit dem, was wir haben"
Bedeutsam sei der Wille, den Kampf heute aufzunehmen und zu gewinnen - "dann, wenn wir gefordert sind, uns und unsere Alliierten zu verteidigen". Dabei gelte auch: "So wie wir sind, mit dem, was wir haben."
Freuding löste am Mittwoch in Strausberg bei Berlin Generalleutnant Alfons Mais in der Spitzenposition ab. Als oberster Soldat des Heeres führt der Inspekteur das sogenannte Feldheer mit den vier Divisionen des Heeres sowie das Amt für Heeresentwicklung in Köln und das Ausbildungskommando in Leipzig.
© dpa-AFX | 01.10.2025 16:23







Kommentare (2) Zur Startseite
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Also wenn nix für die Bundeswehr ausgegeben wird ist es Mist, und wenn was für die Bundeswehr ausgegeben wird, ist es in 10 Jahren Mist, weil dann alles veraltet ist.
So einfach kann man sich es auch machen ...
Panik Panik auf der Titanic genau so wie von der Politik verschrieben und in zehn Jahren steht die Bundeswehr mit Bergen an dann veraltetem Material und ohne Ausweg da. Also zumindest Heer und Luftwaffe.
Die Marine scheint dermaßen wichtig zu sein dass sie laut dem gestern veröffentlichten Beschaffungsplan bis Ende 2026 ganze 44% des für langfristige Beschaffungen vorgesehenen Budgets bekommt um dann mit u.a. der fantastischen F127 für 26 Mrd. äußerst wichtige und glatt erlogene weil nicht existierende Nato-Ziele erfüllen zu können.
Man könnte fast meinen da betreibt ein SPD Minister Klientelpolitik für (ehemalige) SPD Wahlkreise und sucht sich brave Generäle um das auszuführen aber das ist nur eine Theorie von mir.
Das Heer kann froh sein dass es den Müll von der NVA bereits los ist und so keiner auf die Idee kommen kann BMPs und T72 nachzubestellen.