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Streiks und Ticketsteuer bremsen Air France-KLM

KLM Boeing 777-300ER
KLM Boeing 777-300ER, © KLM

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PARIS - Streiks und eine höhere Ticketsteuer haben bei der Fluggesellschaft Air France-KLM im Sommer einen Gewinnanstieg verhindert.

Zwar wuchs der Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zu 2024 um knapp 3 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro, unter dem Strich blieben mit 730 Millionen Euro aber sechs Prozent weniger Gewinn übrig als ein Jahr zuvor.

Auch das Ergebnis aus dem Tagesgeschäft kletterte lediglich um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie das französisch-niederländische Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte.

Im laufenden Geschäft verdiente Air France-KLM damit weniger als von Analysten im Schnitt erwartet. Premium-Tickets für Business und First Class hätten sich sowohl bei der französischen Air France als auch bei der niederländischen KLM weiterhin gut verkauft, erklärte Konzernchef Ben Smith.

Für das laufende Jahr plant der Manager insgesamt weiterhin eine Steigerung des Sitzplatzangebots um 4 bis 5 Prozent im Vergleich zu 2024.

Im Sommer bremsten ein Streik der französischen Fluglotsen und zwei Ausstände des Bodenpersonals in den Niederlanden das Geschäft von Air France-KLM. Der Konzern bezifferte seine hieraus entstandene Belastung auf etwa 50 Millionen Euro. Zudem habe ein ungewöhnlich heißer Sommer in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Nachfrage nach Trips nach Südeuropa gedämpft.

Den Angaben zufolge machten gestiegene Entgelte am Flughafen Amsterdam und eine höhere Ticketsteuer in den Niederlanden dem hauseigenen Billigflieger Transavia zu schaffen. Viele von dessen Kunden seien deshalb auf Flughäfen in Deutschland ausgewichen.
© dpa-AFX | 06.11.2025 10:00

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Beitrag vom 09.11.2025 - 13:01 Uhr
...
Wenn es ins 'Narrativ passt', behaupten BDL & Co. ja auch gerne mal Dinge, die nicht stimmen (siehe die kürzlichen Meldungen zu den Entwicklungen an den deutsche Airports) und die Medien verbreiten das ohne kritische Nachfrage. So what?

Hab ich was verpasst? Welche Meldungen stimmten denn nicht?
Beitrag vom 09.11.2025 - 11:25 Uhr
Wenn man sich die Publikationen der AF/KL dazu anschaut, dann ist es eigentlich ein Beleg dafür, dass man 'die paar Euro' nicht einfach auf den Passagier durchreichen kann. Die Kunden gehen dann einfach dahin, wo sie einen besseren Deal bekommen. Völlig unabhängig in welchem Land das stattfindet.

Vielleicht liegt es, auch in den Netherlands and France daran, das es (auch weltweit betrachtet)) für ein Marktsegment (hier Luftfahrt) ein viel zu überdimensioniertes Angebot (nicht nur von AF/KLM) gibt!?
Das ergibt doch keinen Sinn. Wir haben doch gelernt, das ein großes überdimensioniertes Angebot die Preise drückt, Mangel sie erhöht. Wenn die Kunden jetzt trotz des überdimensionierten Angebotes wegen der hohen Preise flüchten, dann scheint es die neue Steuer in den Niederlanden in sich zu haben. Eine vierköpfige Familie zahlt jetzt für einen Flig nach ATH 200,-€ LVA, ab Belgien 40,-€.
Sicher gehen da auch ein paar nach Deutschland, solange es dort den für sie besseren Deal gibt. Aber die Menge der besseren Deals gibt es in Belgien. Die freuen sich.

Es war im Artikel nunmal von 'nach Deutschland' die Rede, was eben so überhaupt nicht zum allgemeinen 'Rumgeheule' hierzulande passt... .
Da hätte man vielleicht ein bisschen weiter recherchieren sollen, aber wenn es in das Narrativ passt, dann reicht eben "Den Angaben" und "viele Deutsche" auch ohne Nachweise.

Wenn es ins 'Narrativ passt', behaupten BDL & Co. ja auch gerne mal Dinge, die nicht stimmen (siehe die kürzlichen Meldungen zu den Entwicklungen an den deutsche Airports) und die Medien verbreiten das ohne kritische Nachfrage. So what?
Beitrag vom 08.11.2025 - 15:26 Uhr
Wenn man sich die Publikationen der AF/KL dazu anschaut, dann ist es eigentlich ein Beleg dafür, dass man 'die paar Euro' nicht einfach auf den Passagier durchreichen kann. Die Kunden gehen dann einfach dahin, wo sie einen besseren Deal bekommen. Völlig unabhängig in welchem Land das stattfindet.

Vielleicht liegt es, auch in den Netherlands and France daran, das es (auch weltweit betrachtet)) für ein Marktsegment (hier Luftfahrt) ein viel zu überdimensioniertes Angebot (nicht nur von AF/KLM) gibt!?
Das ergibt doch keinen Sinn. Wir haben doch gelernt, das ein großes überdimensioniertes Angebot die Preise drückt, Mangel sie erhöht. Wenn die Kunden jetzt trotz des überdimensionierten Angebotes wegen der hohen Preise flüchten, dann scheint es die neue Steuer in den Niederlanden in sich zu haben. Eine vierköpfige Familie zahlt jetzt für einen Flig nach ATH 200,-€ LVA, ab Belgien 40,-€.
Sicher gehen da auch ein paar nach Deutschland, solange es dort den für sie besseren Deal gibt. Aber die Menge der besseren Deals gibt es in Belgien. Die freuen sich.

Es war im Artikel nunmal von 'nach Deutschland' die Rede, was eben so überhaupt nicht zum allgemeinen 'Rumgeheule' hierzulande passt... .
Da hätte man vielleicht ein bisschen weiter recherchieren sollen, aber wenn es in das Narrativ passt, dann reicht eben "Den Angaben" und "viele Deutsche" auch ohne Nachweise.


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