BERLIN - Die geplante Senkung der Luftverkehrssteuer soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken – Bundesverkehrsminister Schnieder sieht darin das Hauptziel des Beschlusses.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat darauf hingewiesen, dass die zum 1. Juli 2026 beschlossene Senkung der Luftverkehrssteuer nicht automatisch zu niedrigeren Ticketpreisen führt.
"Die Absenkung der Luftverkehrsteuer dient dazu, den Standort wettbewerbsfähiger zu machen, um überhaupt wieder ein ernstzunehmender Mitspieler zu werden. Das ist das Hauptziel der abgesenkten Luftverkehrsteuer", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe auf die Frage, ob er erwarte, dass die Fluggesellschaften die Senkung eins zu eins an die Reisenden weitergeben würden.
"Der Luftverkehrsstandort Deutschland hat ein Wettbewerbsproblem. Wir sind beim Passagieraufkommen lediglich bei knapp 90 Prozent des Vor-Corona-Niveaus. Andere Länder liegen bei 110 Prozent. Heißt: Es werden keine Flüge eingespart, sie finden nur woanders statt", sagte Schnieder. "Airlines entscheiden selbst"
"Die Airlines entscheiden selbst, mit welchen Angeboten sie an den Markt gehen. Für uns ist wichtig, dass sie in Deutschland bleiben und ihre Flugzeuge hier stationieren sowie im Interesse des Wirtschaftsstandortes Deutschland und der Fluggäste ein verlässliches Streckennetz von und zu deutschen Flughäfen sicherstellen."
© dpa | 26.12.2025 10:11
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Beitrag vom 27.12.2025 - 20:11 Uhr
@FW190: PM an Sie
Beitrag vom 27.12.2025 - 14:28 Uhr
Wir haben in Deutschland 36 Verkehrslandeplätze (mit einer Landebahn von min. 1500m meist mehr. Wie viel braucht es in einem geographisch so kompakten Land?
Beitrag vom 27.12.2025 - 14:08 Uhr
Die Luftverkehrssteuer hat das gemacht, was sie soll - zu steuern.
Was genau hat sie denn gesteuert?
Das Flüge, die aus umweltpolitischen Gründen nicht stattfinden sollten, nicht mehr angeboten werden. Was sich also durch die Billigsanbieter relativ unkontrolliert entfesselt hat, wurde hier wieder etwas eingedämmt.
Laut BMF war die LVSt Teil des finanziellen Stabilitätspaktes…
„Die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer sollen ab 2011 mit einem Betrag in Höhe von jährlich 1 Mrd. Euro zur Haushaltskonsolidierung beitragen. „
Eingedämmt mit Umweltabsicht wurde da nichts. Im Gegenteil. In den 8 Jahren von 2011 - 2019 stiegen die Passagierzahlen um über 25%. Der Anteil Lowcoster war 2011 26% und 2019 34%.
sicher, und jetzt ist er nicht unerheblich geringer. Möglicherweise weil die größeren Erhöhungen erst nach 2019 stattfanden?
Ja, aber auch hier geht es um blanke Kohle in vielen Bereichen und nicht um irgendwas zu steuern. Dazu die Corona Nachwehen. deswegen ja das noch unbelastete 2019 als Vergleich.
Das ist gut so und,sollte so weiter gehen.
Fragen Sie mal ihre Buddies in Leipzig und Dresden, wie die das finden.
Gesteuert wurde nur der Kapitalfluss in den klammen Staatssäckel.
Was ist so schlimm daran?
Nichts. Man sollte es nur nicht als Umweltabsicht verkaufen.
Der 'Staatssäckel' kann, bei steigenden (notwendigen) Ausgaben, eben nicht nur von 'unten' gefüllt' werden. Wirtschaft hat und muss, vor allem wenn sie zu steigenden Ausgaben beiträgt (siehe vorherige Beiträge), diesen auch füllen. Gilt nicht nur für die Luftfahrtbranche.
Kommentare (14) Zur Startseite
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Was genau hat sie denn gesteuert?
Das Flüge, die aus umweltpolitischen Gründen nicht stattfinden sollten, nicht mehr angeboten werden. Was sich also durch die Billigsanbieter relativ unkontrolliert entfesselt hat, wurde hier wieder etwas eingedämmt.
Laut BMF war die LVSt Teil des finanziellen Stabilitätspaktes…
„Die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer sollen ab 2011 mit einem Betrag in Höhe von jährlich 1 Mrd. Euro zur Haushaltskonsolidierung beitragen. „
Eingedämmt mit Umweltabsicht wurde da nichts. Im Gegenteil. In den 8 Jahren von 2011 - 2019 stiegen die Passagierzahlen um über 25%. Der Anteil Lowcoster war 2011 26% und 2019 34%.
sicher, und jetzt ist er nicht unerheblich geringer. Möglicherweise weil die größeren Erhöhungen erst nach 2019 stattfanden?
Ja, aber auch hier geht es um blanke Kohle in vielen Bereichen und nicht um irgendwas zu steuern. Dazu die Corona Nachwehen. deswegen ja das noch unbelastete 2019 als Vergleich.
Das ist gut so und,sollte so weiter gehen.
Fragen Sie mal ihre Buddies in Leipzig und Dresden, wie die das finden.
Gesteuert wurde nur der Kapitalfluss in den klammen Staatssäckel.
Was ist so schlimm daran?
Nichts. Man sollte es nur nicht als Umweltabsicht verkaufen.
Der 'Staatssäckel' kann, bei steigenden (notwendigen) Ausgaben, eben nicht nur von 'unten' gefüllt' werden. Wirtschaft hat und muss, vor allem wenn sie zu steigenden Ausgaben beiträgt (siehe vorherige Beiträge), diesen auch füllen. Gilt nicht nur für die Luftfahrtbranche.