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06:26 Uhr

Air Baltic will 2026 mehr auf eigene Rechnung fliegen

Air Baltic Airbus A220 Sonderlackierung Litauen
Air Baltic Airbus A220 Sonderlackierung Estland, © Air Baltic

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RIGA - Air Baltic führte im Sommer 2025 zeitweise vier von zehn Flügen für andere Airlines aus - 2026 will die Lufthansa-Beteiligung ihr Profil mit eigenen Strecken schärfen. Die Airline legt eine Reihe neuer Verbindungen aus den baltischen Staaten auf, darunter neue Linien an zwei Lufthansa-Interkontdrehkreuze.

Air Baltic setzt 2026 zu einer Netzexpansion an. "Von Riga aus werden neue Strecken nach Antalya, Göteborg, Kaunas, Oulu und Warschau eingeführt", teilte Air Baltic mit.

In Tallinn nimmt Air Baltic 2026 Athen, Hamburg und das Austrian-Drehkreuz Wien neu in den Flugplan auf, während von Vilnius neue Direktflüge nach Chisinau und an den Swiss-Hub Zürich führen.

Zusätzlich zu den neuen Strecken will Air Baltic im Sommer 2026 Frequenzen auf mehr als 30 bestehenden Strecken aus allen drei baltischen Hauptstädten erhöhen - 20 aus Riga, vier aus Tallinn und sieben aus Vilnius.

Wetlease-Joker von Lufthansa

Air Baltic ist der präferierte Wetlease-Partner des Lufthansa-Konzerns. Zuletzt sprang die Airline kurzfristig bei Austrian Airlines in die Bresche, nachdem die Lufthansa-Tochter einen Wetlease-Vertrag mit Braathens Regional Airways im Dezember von heute auf morgen gekündigt hatte.

Im Sommer 2025 rief die Lufthansa Group in der Spitze bis zu 19 Flugzeuge zeitgleich ab. Das Fremdgeschäft lastet Air Baltic stabil aus - 10.500 "ACMI-Out-Flüge" im reisestarken dritten Quartal entsprachen einem Anteil von 44 Prozent am Flugbetrieb.
© aero.de | Abb.: Air Baltic, Airbus | 12.01.2026 06:26


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