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Frankfurt: 63,2 Millionen Passagiere, plus 2,6 Prozent. München: 43,4 Millionen Passagiere, plus 4,4 Prozent. Berlin: 26,0 Millionen Passagiere, plus 2,0 Prozent. Düsseldorf: 21,0 Millionen Passagiere, plus 5,0 Prozent. Hamburg: 14,8 Millionen Passagiere, stabil.
Während Flottenengpässe bei Lufthansa das Passagierwachstum an den Drehkreuzen Frankfurt und München 2025 dämpften, leiden kleinere Airports unter dünnen Inlandslinien.
Denn der innerdeutsche Flugverkehr hat sich auch im Jahr 2025 nicht vom Corona-Schock erholt. Auf innerdeutschen Flügen waren an den größeren Flughäfen 11,9 Millionen Passagiere unterwegs, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, aber immer noch fast die Hälfte weniger (minus 48,3 Prozent) als im Jahr 2019 vor der Corona-Pandemie.
Im Flugverkehr mit dem Ausland lag die Passagierzahl nach einem erneuten Anstieg nur noch 4,1 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. 195,3 Millionen bedeuten eine Steigerung um 4,1 Prozent vom Vorjahr.
Zusammengenommen ergibt sich für das vergangene Jahr eine Fluggastzahl von 207,2 Millionen, im Vergleich zu 2024 ein Zuwachs von 3,9 Prozent. Gezählt wurden Ein- und Aussteiger ohne Transit an 22 Hauptverkehrsflughäfen mit mehr als 150.000 Passagieren im Vorjahr. Im Inlandsverkehr werden ausschließlich abfliegende Fluggäste berücksichtigt, um Doppelzählungen zu vermeiden.
Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die gegen den Trend stark wachsen: Der Flughafen Nürnberg hat 2025 mit 4,5 Millionen Passagieren einen neuen Allzeitrekord aufgestellt. Vorkrisenwerte sind für die Franken kein Vergleichspunkt mehr.
Luftfrachtaufkommen leicht über dem Vorkrisenniveau
Anders als im Passagierverkehr hat das Luftfrachtaufkommen im Jahr 2025 das Vor-Corona-Niveau leicht überschritten: Mit 4,75 Millionen Tonnen wurde im Jahr 2025 an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen 1,7 Prozent mehr Fracht transportiert als im Jahr 2024. Im Vergleich zum Jahr 2019 (4,68 Millionen Tonnen) war das Luftfrachtaufkommen damit um 1,4 Prozent höher.
© aero.de, dpa | Abb.: FBB, Günter Wicker | 29.01.2026 09:16







Kommentare (1) Zur Startseite
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Energiewende, Atomausstieg und die sich dadurch verteuernde Energie als Motor für galoppierende Inflation… Danke Robert.