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10:10 Uhr

Projekt für synthetische Flugkraftstoffe in Schwedt

Neues SAF-Tanklager in Frankfurt
Neues SAF-Tanklager in Frankfurt, © A. Mohl

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SCHWEDT - Mit Hilfe von 350 Millionen Euro Fördergeld will das Unternehmen Concrete Chemicals in Schwedt im Nordosten Brandenburgs synthetische Flugzeugkraftstoffe herstellen.

Das Bundeswirtschaftsministerium spricht von einem "zentralen Vorreiterprojekt". Zuvor war das Vorhaben am Standort des Zementherstellers Cemex in Rüdersdorf vorgesehen.

Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Vormittag mit, es habe jetzt die Verlagerung des Projektes von Concrete Chemicals an den Standort der Ölraffinerie PCK Schwedt ermöglicht.

Die bereits bewilligten Fördermittel von 350 Millionen Euro könnten ausgezahlt werden, sobald die Genehmigung der Europäischen Kommission vorliege, hieß es aus Berlin. Davon übernimmt das Land Brandenburg nach eigenen Angaben 104 Millionen Euro.

Neue Perspektiven für ostdeutsche Industrieregion

Das Projekt eröffne neue Perspektiven für den Strukturwandel in der ostdeutschen Industrieregion und stärke den Raffineriestandort in Schwedt, so das Bundeswirtschaftsministerium. Concrete Chemicals ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Enertrag und Zaffra.

Für klimafreundlicheres Fliegen soll mit abgeschiedenem CO2 und mit erneuerbarer Energie gewonnem Wasserstoff eine Alternative zu fossilem Kerosin hergestellt werden. Seit 2025 sind Airlines bei Abflügen aus der EU verpflichtet, im Schnitt zwei Prozent ihres Treibstoffs aus nachhaltigen Flugkraftstoffen zu decken. Bis 2050 soll dieser Anteil auf 70 Prozent steigen.

Land: PCK in Schwedt stellt Flächen bereit

Im Industriepark in Schwedt werden laut brandenburgischem Wirtschaftsministerium für die Ansiedlung des Projektes Flächen bereitgestellt, die im Besitz der PCK sind. Die Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Treuhandverwaltung des Bundes stehen
© dpa | 29.01.2026 10:10

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Beitrag vom 29.01.2026 - 10:41 Uhr
An solchen Berichten fehlt zumeist, wie auch hier:

Gesamt Investition für den 1. Schritt
Produktionsmenge p.a. ab wann?
Kostenabschätzung pro t SAF
Wo kommt das CO2 her?
Geplante Ausbaustufe, wann?
Erwarteter Skaleneffekt durch diesen Ausbau.

Es kann mir niemand erzählen, dass es diese Zahlen nicht gibt. Warum werden sie nicht genannt? Befürchtet man Kostensteigerungen wie z.B. beim BER, Elfi, Stuttgart usw...

Im "Batterie Podcast" gibt es von DEM Deutschen Batterie Professor Fichtner eine Aussage, die geplanten, aber zu 90% noch nicht endgültig entschiedenen Produktionskapazitäten an grünem Fuel ww bis 2035 liegen bei 1 Promille der heutigen Erdölbasierten Treibstoffe und Heizöl.




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