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Am Berliner Flughafen BER können die ersten Flugzeuge nach einer Startpause wieder abheben. "Es geht langsam, langsam wieder los", sagte eine Sprecherin. Die erste Maschine startete demnach am späten Vormittag mit großer Verspätung.
Aufgrund schnell gefrierenden Regens war am Morgen zunächst eine Enteisung der Flugzeuge nicht möglich, weswegen keine Maschinen vom Hauptstadtflughafen abheben konnten.
"Fluggäste brauchen weiterhin Geduld", so die Sprecherin. Der Flughafen sei noch nicht wieder im Normalbetrieb. Es werde noch den ganzen Tag zu Verspätungen oder Streichungen kommen, da wegen der dicken Eisschicht auf den Flugzeugen die Enteisungen doppelt so lang wie üblich bräuchten, sagte sie.
Das könne pro Flugzeug bis zu 60 Minuten dauern. Es werde in zwei Schichten enteist. Zuerst muss demnach eine Enteisungsflüssigkeit auf das Flugzeug. Danach müsse die Maschine versiegelt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Berlin vor hoher Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eis.
Update 17:11 Uhr: Kein Normalbetrieb
Der Flughafen BER ist auch am Nachmittag noch nicht wieder im Normalbetrieb gelaufen. Nach wie vor gebe es als Folge des Eisregens Verspätungen und zahlreiche Flugstreichungen bei den Starts, sagte eine Flughafensprecherin auf dpa-Anfrage. Von den 180 geplanten Starts seien bis gegen Mittag bereits 35 gestrichen worden und danach inzwischen weitere mehrere Dutzend.
Fluggäste brauchen weiterhin Geduld. "Die Probleme werden noch den ganzen Tag anhalten", sagte die Sprecherin. "Die Airlines informieren darüber, wenn noch weitere Flüge gestrichen werden." Zum Teil kam es zu Verspätungen von mehreren Stunden.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: FBB, Günter Wicker | 05.02.2026 08:19







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