Krieg am Persischen Golf
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Viele wollen mit Privatjet aus Dubai ausfliegen

Bombardier Global 6500
Bombardier Global 6500, © Bombardier

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DUBAI - Angesichts des Iran-Kriegs versuchen einige Menschen auch, mit gecharterten Privatjets aus der Golfregion herauszukommen.

Man habe eine sehr hohe Zahl an Anfragen von Menschen erhalten, die Dubai schnell verlassen wollten, sagte der Charterflug-Anbieter Global Charter der Deutschen Presse-Agentur.

Auch der Anbieter Jet-VIP sprach von einer gestiegenen Nachfrage nach spontanen Flügen seit Beginn der Spannungen am Golf. Nicht nur die üblichen Kunden, sondern auch Geschäftsreisende und Familien hätten sie kontaktiert, erzählte Unternehmenschef Altay Kula der dpa.

Die Preise für solche Flüge seien dabei deutlich höher als normalerweise, hieß es von Global Charter. Grund dafür seien unter anderem Versicherungsbedingungen. Kula begründete die Preise unter anderem damit, dass Flugstrecken teils länger würden, um gewisse Lufträume zu vermeiden.

Zudem sei die Nachfrage hoch, doch die Zahl der Jets und auch des Personals, die in dem Gebiet zu fliegen bereit seien, sei begrenzt. Genaue Preise nannten die Unternehmen nicht.

Wie auch für andere Rückholflüge geht es auch für die Privatjet-Kunden zumeist nicht aus Dubai los. Global Charter flog vor allem aus Maskat im Oman. Auch Jet-VIP flog aus dem Oman und aus Saudi-Arabien. Die Ziele der Kunden reichen von London und Paris über Bangkok und Istanbul bis zu den Malediven.

Etliche Menschen sitzen am Golf fest

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen in der Region Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Golfstaaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest.

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen mit Luft- und Raketenangriffen auf den Iran begonnen, bei denen Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei und andere führende Vertreter des iranischen Machtapparats getötet wurden. Das iranische Militär reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion.
© dpa | 04.03.2026 14:05

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Beitrag vom 05.03.2026 - 10:41 Uhr
Ob man/sich auch genauso (empathisch) um die vielen ausländischen Arbeitskräfte, die auf den Baustellen, in Haushalten, im Service usw. arbeiten (um nicht das Böse Wort mit S zu benutzen) beim 'in Sicherheit bringen' kümmert...?


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