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Der Airbus A340-600 fliegt seinen letzten Lufthansa-Sommer, dieses Mal wirklich - Lufthansa grenzt den Exittermin inzwischen sogar taggenau ein: Am 17. Oktober 2026 verlässt die A340-600 Lufthansa, legte sich Konzernchef Carsten Spohr am Mittwoch in Frankfurt fest.
Immer wieder hatte Lufthansa das Flottenaus der Lang-A340 hinausgezögert, weil sich Auslieferungen neuer Boeing 787-9 an das Frankfurter Drehkreuz hinzogen. Inzwischen trudeln immer mehr neue Interkontmaschinen - Boeing 787-9 und Airbus A350-900 - bei Lufthansa ein.
Das schafft Spielräume. Lufthansa hat die geplante Ausmusterung der Teilflotte Boeing 747-400 mit zuletzt acht Flugzeugen im April auf 2027 vorgezogen.
"Zwei bis vier 747-400" werde Lufthansa zur nächsten Wintersaison stilllegen, "um dann zu entscheiden, ob wir sie im Sommer 27 wieder zurückbringen", konkretisierte Spohr die Planungen zur Teilflotte. Nach dem Sommerflugplan 2027 sei für die 747-400 bei Lufthansa aber in jedem Fall Schluss.
777-9 bleibt Wackelkandidat für 2027
Lufthansa rechnet 2027 mit ersten Boeing 777-9. Eine sichere Bank ist das Flugzeug nicht - das Programm ist massiv verzögert, ursprünglich hatte Lufthansa erste 777-9 schon 2020 erhalten sollen. Laut Konzernkreisen zeichnen sich inzwischen weiterere Planänderungen ab.
Sicherheitshalber hat sich Lufthansa für eine "weitere Verspätung" der 777-9 bereits eine Ersatzlösung zurechtgelegt, sagte Spohr am Mittwoch. In diesem Fall werde Lufthansa 2027 "kleinere (Airbus) A340-300" in "höherer Zahl" fliegen als eigentlich vorgesehen - und mit dieser Nachnutzung "potenzielle Verspätungen" der 777-9 auffangen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 06.05.2026 12:52







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Es sind in beiden Configs deutlich mehr Sitze