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Lufthansa verwies darauf, dass TAP mit ihrem starken Drehkreuz in Lissabon sowie ihrem Streckennetz nach Brasilien, Nordamerika und Afrika das bestehende Netzwerk der Gruppe ergänzen würde. Zudem sei TAP bereits Mitglied der Star Alliance, was die Integration erleichtern könnte.
Im Bieterverfahren erhält Lufthansa Konkurrenz von Air France-KLM. Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern hat ebenfalls ein Angebot für den Erwerb von bis zu 49,9 Prozent an TAP Air Portugal eingereicht.
Portugal will mindestens 50,1 Prozent der Airline vorerst behalten. Aus dem Privatisierungsanteil sollen noch bis zu 5,0 Prozent für Mitarbeiteraktien reserviert werden, sodass Lufthansa oder Air France-KLM am Ende nur 44,9 Prozent erhalten könnten.
Zwischen den beiden Airlinegruppen zeichnete sich schon seit Monaten ein Zweikampf um den Einstieg bei der portugiesischen Staatsfluggesellschaft ab, nachdem die British-Airways-Mutter IAG kein Angebot abgegeben hat.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte bei einem Besuch in Portugal zuletzt auf rund 350 wöchentliche Flüge der Lufthansa Group in das Land hingewiesen - sechs Prozent mehr als 2025 und sogar 75 Prozent mehr als 2019.
Nach Informationen der portugiesischen Wirtschaftszeitung "Eco" stellt Lufthansa TAP Air Portugal eine Einbindung ins Transatlantik-Joint-Venture "A++" mit United und AIr Canada in Aussicht. Lufthansa und United sollen 2019 bereits eine Übernahme von TAP angedacht haben, bevor die Pandemie die Pläne durchkreuzte.
Kaufpreis nicht der einzige Faktor
Die portugiesische Regierung will mit der Teilprivatisierung einen strategischen Partner für TAP gewinnen. Nach ihren Angaben sollen neben dem Kaufpreis - die Rede ist von bis zu 700 Millionen Euro - unter anderem Investitionszusagen, der Erhalt des Drehkreuzes Lissabon sowie die Anbindung Portugals berücksichtigt werden.
© aero.de | Abb.: Airbus | 29.07.2026 18:42







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