FRANKFURT - Teures Kerosin und Streiks der eigenen Crews haben der Lufthansa den Frühsommer verhagelt - die Lufthansa-Aktie verliert massiv. Trotz höherer Ticketpreise sackte der bereinigte operative Gewinn im zweiten Quartal um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro ab, wie der MDax-Konzern am Dienstag berichtete.
Auch für die zweite Jahreshälfte können Passagiere eher nicht auf billigere Tickets hoffen. Für das Gesamtjahr hält Vorstandschef Carsten Spohr nun auch einen Gewinnrückgang für möglich.
Der Vorstand nennt in seiner neuen Prognose eine Spanne von 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro für den um Sondereffekte bereinigten Betriebsgewinn. Noch im Mai hatte Spohr erklärt, dass der Konzern den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden "deutlich" übertreffen werde.
An der Börse kamen die Neuigkeiten sehr schlecht an: Die Lufthansa-Aktie verlor bis zur Mittagszeit fast elf Prozent und war damit größter Verlierer im MDax, dem Index der mittelgroßen Werte. Die Verluste machten zugleich die Gewinne aus dem bisherigen Jahresverlauf zunichte. So wurde die Lufthansa-Aktie am Mittag mit Kursen von etwa 8,25 Euro rund zwei Prozent billiger gehandelt als zum Jahreswechsel.
Das Unternehmen beziffert die Mehrausgaben für teureres Kerosin infolge des Iran-Krieges auf 750 Millionen Euro im zweiten Quartal, obwohl es mehr als 80 Prozent des Bedarfs mit Finanzprodukten abgesichert hatte.
Spohr: Streiks kosteten Lufthansa 150 Millionen EuroDie Streiks der Spartengewerkschaften rund um die 100-Jahr-Feier im April belasteten das Ergebnis mit rund 150 Millionen Euro. Positive Ergebnisbeiträge lieferten hingegen erneut die Töchter für Technik und Fracht. Die europäischen Konkurrenten Air France-KLM und IAG mit British Airways haben geringere Gewinneinbußen berichtet.
Die höheren Kerosinkosten habe man zu etwa 60 Prozent durch höhere Ticketpreise kompensieren können, sagte Finanzchef Till Streichert. Auch im zweiten Halbjahr sollen demnach die Preise steigen, wenn auch die Kunden immer kurzfristiger buchten.
Reisen sei weniger preissensibel als die gesamte Branche möglicherweise gedacht habe, meinte Konzernchef Spohr. "Die Menschen wollen fliegen, und sie können es sich auch zu höheren Preisen leisten."
Die nach Kriegsbeginn angespannte Versorgungslage mit Flugtreibstoff habe sich im Laufe der vergangenen Wochen normalisiert, sagte der Lufthansa-Chef. Die Raffinerien hätten ihre Kapazitäten erhöht, und neue Versorgungsketten etwa aus Nigeria seien etabliert worden.
Teuer aber verfügbar: Lufthansa erwartet keine Kerosinengpässe"Die Welt hat sich angepasst und die Herausforderung in den Griff bekommen", sagte Spohr. Das Risiko von Flugausfällen wegen Kerosinmangels habe sich weiter reduziert. Trotz anhaltender Schwankungen sollen die Treibstoffkosten im Gesamtjahr auf 8,7 Milliarden Euro steigen, 200 Millionen weniger als noch im Mai erwartet.
Auf der anderen Seite hat Lufthansa vom Iran-Krieg auch profitiert, weil die arabischen Wettbewerber wie Emirates oder Qatar Airways ihre Drehkreuze am Persischen Golf während der Kämpfe zeitweise schließen mussten. Deutlich höhere Ticketerlöse auf den Asienrouten waren für die Europäer die Folge.
Inzwischen hätten die Golf-Airlines "wieder alles in der Luft" und agierten mit Kampfpreisen, sagte Spohr. Dies ziele vor allem auf preisempfindliche Privatkunden, während die Geschäftskunden weiterhin die Direktverbindungen bevorzugten. Viele Firmen untersagten ihren Managern auch Zwischenlandungen am Golf.
Perspektivisch will der Lufthansa-Konzern vor allem auf der Langstrecke wachsen. Derzeit werde eine weitere Reduzierung des Europaangebots um ein Prozent geprüft. Im laufenden Jahr soll das Gesamtangebot stagnieren, nachdem der Vorstand ursprünglich ein Wachstum von bis zu 4 Prozent angekündigt hatte.
Im Zuge der Streiks hatte der Konzern die Regionaltochter Lufthansa Cityline früher eingestellt als zunächst geplant und damit rund 20.000 Europaflüge im Sommerflugplan gestrichen. Konzernweit sank die Zahl der Fluggäste auch deshalb um vier Prozent auf 35,6 Millionen.
Der Quartalsumsatz kletterte dennoch um acht Prozent auf 11,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich brach der Überschuss auch wegen eines positiven Steuereffekts aus dem Vorjahr und aktueller Belastungen um 88 Prozent auf 123 Millionen Euro ein.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 04.08.2026 07:05
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Beitrag vom 06.08.2026 - 12:30 Uhr
Warum kann man in so einer Diskussion nicht einfach mal anerkennen, dass unterschiedliche Ansichten existieren und man offensichtlich auf den _einen_ gemeinsamen Nenner nicht kommt. Stattdessen betrachtet man pausenlos Gegenargumente als persönliche Angriffe und verweist auf irgendwelchen Fanboy-Quatsch...
Und ich meine hiermit explizit keinen @Contrail @Floco @etc.pp ...
Beitrag vom 06.08.2026 - 10:31 Uhr
Presseaussendung? Sie sagten doch, dass hätte CS selbst gesagt. Quelle?
Ja klar, das hätte ich kommmen sehen sollen, dass Sie da jetzt wieder i-Dipferlreiterei vom feinsten betreiben, bzw. sich mal wieder besonders dumm stellen (sich dabei aber eher schlecht als Gscheithaferl tarnen). N A T Ü R L I C H steht da kein Zitat von CS. Aber Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, Pressemitteilungen zu solchen Themen werden nicht von CS abgenickt?!
Zur Pressemitteilung vom 16.4 steht da zur Cityline ...
"Lufthansa Group beschleunigt Strategie-Umsetzung
(...)
In Anbetracht deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Iran Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie steigender Mehrbelastungen aus Arbeitskämpfen, wird die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Teilen vorgezogen. (...)"
Da steht also recht verklausuliert (hätte eigentlich von Ihnen sein können), dass wegen der Streiks die CLH Schließung vorgezogen wurde. Komischerweise hat der andere Grund (gestiegene Kerosinkosten) keine andere große europäische Airline zu Kürzungen im ähnlichen Umfang, geschweigen denn so ultra-kurzfristig, bewogen. Aber das werden Sie auch diesmal wieder ignorieren, gell?
Aber sie meinen bestimmt CS, da er ja dem CFO in die Feder diktiert.
Ich weiß halt von LHG Mitarbeitern, dass CS in die einzelnen Flugbetriebe hinein-"regiert".
Sie müssen doch zugeben, dass das so nicht funktioniert.
Ja da haben Sie Recht, es funktioniert so nicht. Man fragt Sie etwas konkretes und Sie sind nicht im Stande eine konkrete Antwort zu geben. Ich drösel jetzt auch nicht nochmal auf, wie dann immer im Kreis rumschreiben und wie oben schon erwähnt i-Dipferlreiterei betreiben.
Das finde ich nun wieder erstaunlich. Gerade sie streiten doch gerne über jeden Punkt und Komma. Die Diskussion über den Notfallplan der Flugsicherung war doch ein schönes Beispiel. Da wird man vorsichtig.
Genauso jetzt, da wechseln sie zwischen einer kurzfristigen spontanen Entscheidung und der pauschalen Aussage zu den Streiks hin und her. Wenn ich zu A etwas sagen, dann bringen sie es mit B in Kontext. Da steige ich aus.
Aber gut, damit die liebe Seele ihre Ruhe hat...
Aus den Aussagen auf internen Veranstaltungen oder auf (Bilanz)PK kann man erkennen, dass das Unternehmen die Stituation im Vertrieb, Kosten, Verkehrsleistung usw. permanent und auf Tagesbasis monitort und bewertet. Auch die Ergebnisse und Auswirkungen der Streiks seit Februar wurden bewertet und besprochen. Natürlich fließen die Streiks in die Entscheidung ein. Durch dieses kontinuierliche Monitoring kann ich mir die kolportierte rein emotional getriebene Entscheidung zur CLH nicht vorstellen, finde dazu auch keine Belege. Andere auch nicht. Durch erneute Streiks (und Ankündigung) wurde die Marke weiter beschädigt und die Kosten weiter getrieben. Dazu der sprunghafte Anstieg der Treibstoffkosten. CLH war das größte Loch, das es zu stopfen galt. Seit längerem mit 500,000,-€ Verlust am Tag und Steigerungen absehbar. In diesem Szenario lag es nahe, schnell zu handeln. Spontan und unvorbereitet? Nein, sehe ich nicht.
Sollte es dennoch eine emotional getriebene Spontanentscheidung gewesen sein, müsste man dem Vorstand doch für das glückliche Händchen gratulieren. Immerhin hat er damit 180Mio Ergebnisbeitrag geschaffen.
Ich weiß nicht, warum sie immer wieder einen Verglich zu den Wettbewerbern in Europa suchen? Die machen prächtige Gewinne und haben scheinbar keinen hoch defizitären Flugbetrieb, den sie ad hoc schließen müssten. Kapazitäten insgesamt haben alle in ähnlicher Höhe aus dem Markt genommen.
Zugegeben, es macht eine Zeit lang irgendwie Spaß Ihnen dabei zuzuschauen. Für jetzt reichts aber erstmal wieder. ;-) Gute Nacht!
Das ist gut.
Ach ja, die Diskussion um Redundanz in ATC, die war ein Paradebeispiel für den Fall von wenn Blinde (versuchen) von Farben (zu) reden!
Ansonsten drehen Sie sich halt mal wieder alles so zurecht wie es Ihnen, bzw. damit es Ihnen passt, da sag ich nur:
Jo, passt scho'! ;-*
Und überlasse Ihnen jetzt gerne das - jetzt aber wirklich - letzte Wort! ;-)
Beitrag vom 06.08.2026 - 09:16 Uhr
@CRJ9: vielen vielen Dank für diesen exzellenten Beitrag!
Aha?? Ja das sind eine Menge Hintergründe von jemandem, der da scheinbar tief drin steckt. Danke für die Einsichten. Allerdings schreibt er auch von "... der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war." Das würde ja jetzt ihrer These von der spontanen und emotional getriebenen Entscheidung widersprechen.
Schon blöd, wenn ein unmittelbar Betroffener seine Erfahrungen und die Auswirkungen detailliert hier veröffentlicht (und diese nun absolut nicht dem gewünschten Bild entsprechen...).
Auch ich bin absolut der Meinung das "der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.".
Man kann nämlich etwas lange vorbereiten und dann, zum Zeitpunkt eines Ereignisses welches (vermeintlich) gut taugt 'die Schuld (Verantwortung) öffentlich der anderen Seite in die Schuhe schieben zu können' das dann zu machen. Und natürlich ist das auch eine emotional getriebene Entscheidung.
Warum?
Man ist mit einer großen Jubelfeier, zu der u.a. Persönlichkeiten aus Politk und Wirtschaft kommen, mehr als gut beschäftigt, auf der alles glänzen soll und man ein tolles Bild der Firma malen möchte. Ein Streik unzufriedener MA trübt das aber leider enorm, da das 'Friede, Freude, Eierkuchen' Bild mächtig ramponiert wird.
Und ausgerechnet zu dem Ereignis wirft 'das tägliche Monitoring' so erschreckende Zahlen aus das man sofort handeln muss!?
Gleich dazu: das Argument 'der Streik erhöht die roten Zahlen enorm' geht hier fehl, denn man schickt quasi fast alle Beschäftigten (weil weiter volle Bezüge) in einen zweijährigen Streik und tausende Reisendenden werden von heute auf morgen die Flüge cancelt, was auch sehr viel Geld kostet.
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Volle Zustimmung.
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Presseaussendung? Sie sagten doch, dass hätte CS selbst gesagt. Quelle?
Ja klar, das hätte ich kommmen sehen sollen, dass Sie da jetzt wieder i-Dipferlreiterei vom feinsten betreiben, bzw. sich mal wieder besonders dumm stellen (sich dabei aber eher schlecht als Gscheithaferl tarnen). N A T Ü R L I C H steht da kein Zitat von CS. Aber Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, Pressemitteilungen zu solchen Themen werden nicht von CS abgenickt?!
Zur Pressemitteilung vom 16.4 steht da zur Cityline ...
"Lufthansa Group beschleunigt Strategie-Umsetzung
(...)
In Anbetracht deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zum Zeitraum vor dem Iran Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie steigender Mehrbelastungen aus Arbeitskämpfen, wird die Umsetzung der Unternehmensstrategie in Teilen vorgezogen. (...)"
Da steht also recht verklausuliert (hätte eigentlich von Ihnen sein können), dass wegen der Streiks die CLH Schließung vorgezogen wurde. Komischerweise hat der andere Grund (gestiegene Kerosinkosten) keine andere große europäische Airline zu Kürzungen im ähnlichen Umfang, geschweigen denn so ultra-kurzfristig, bewogen. Aber das werden Sie auch diesmal wieder ignorieren, gell?
Aber sie meinen bestimmt CS, da er ja dem CFO in die Feder diktiert.
Ich weiß halt von LHG Mitarbeitern, dass CS in die einzelnen Flugbetriebe hinein-"regiert".
Sie müssen doch zugeben, dass das so nicht funktioniert.
Ja da haben Sie Recht, es funktioniert so nicht. Man fragt Sie etwas konkretes und Sie sind nicht im Stande eine konkrete Antwort zu geben. Ich drösel jetzt auch nicht nochmal auf, wie dann immer im Kreis rumschreiben und wie oben schon erwähnt i-Dipferlreiterei betreiben.
Das finde ich nun wieder erstaunlich. Gerade sie streiten doch gerne über jeden Punkt und Komma. Die Diskussion über den Notfallplan der Flugsicherung war doch ein schönes Beispiel. Da wird man vorsichtig.
Genauso jetzt, da wechseln sie zwischen einer kurzfristigen spontanen Entscheidung und der pauschalen Aussage zu den Streiks hin und her. Wenn ich zu A etwas sagen, dann bringen sie es mit B in Kontext. Da steige ich aus.
Aber gut, damit die liebe Seele ihre Ruhe hat...
Aus den Aussagen auf internen Veranstaltungen oder auf (Bilanz)PK kann man erkennen, dass das Unternehmen die Stituation im Vertrieb, Kosten, Verkehrsleistung usw. permanent und auf Tagesbasis monitort und bewertet. Auch die Ergebnisse und Auswirkungen der Streiks seit Februar wurden bewertet und besprochen. Natürlich fließen die Streiks in die Entscheidung ein. Durch dieses kontinuierliche Monitoring kann ich mir die kolportierte rein emotional getriebene Entscheidung zur CLH nicht vorstellen, finde dazu auch keine Belege. Andere auch nicht. Durch erneute Streiks (und Ankündigung) wurde die Marke weiter beschädigt und die Kosten weiter getrieben. Dazu der sprunghafte Anstieg der Treibstoffkosten. CLH war das größte Loch, das es zu stopfen galt. Seit längerem mit 500,000,-€ Verlust am Tag und Steigerungen absehbar. In diesem Szenario lag es nahe, schnell zu handeln. Spontan und unvorbereitet? Nein, sehe ich nicht.
Sollte es dennoch eine emotional getriebene Spontanentscheidung gewesen sein, müsste man dem Vorstand doch für das glückliche Händchen gratulieren. Immerhin hat er damit 180Mio Ergebnisbeitrag geschaffen.
Ich weiß nicht, warum sie immer wieder einen Verglich zu den Wettbewerbern in Europa suchen? Die machen prächtige Gewinne und haben scheinbar keinen hoch defizitären Flugbetrieb, den sie ad hoc schließen müssten. Kapazitäten insgesamt haben alle in ähnlicher Höhe aus dem Markt genommen.
Zugegeben, es macht eine Zeit lang irgendwie Spaß Ihnen dabei zuzuschauen. Für jetzt reichts aber erstmal wieder. ;-) Gute Nacht!
Das ist gut.
Ach ja, die Diskussion um Redundanz in ATC, die war ein Paradebeispiel für den Fall von wenn Blinde (versuchen) von Farben (zu) reden!
Ansonsten drehen Sie sich halt mal wieder alles so zurecht wie es Ihnen, bzw. damit es Ihnen passt, da sag ich nur:
Jo, passt scho'! ;-*
Und überlasse Ihnen jetzt gerne das - jetzt aber wirklich - letzte Wort! ;-)
Aha?? Ja das sind eine Menge Hintergründe von jemandem, der da scheinbar tief drin steckt. Danke für die Einsichten. Allerdings schreibt er auch von "... der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war." Das würde ja jetzt ihrer These von der spontanen und emotional getriebenen Entscheidung widersprechen.
Schon blöd, wenn ein unmittelbar Betroffener seine Erfahrungen und die Auswirkungen detailliert hier veröffentlicht (und diese nun absolut nicht dem gewünschten Bild entsprechen...).
Auch ich bin absolut der Meinung das "der Zeitpunkt triggerte die Eskalation, die von langer Hand vorbereitet war.".
Man kann nämlich etwas lange vorbereiten und dann, zum Zeitpunkt eines Ereignisses welches (vermeintlich) gut taugt 'die Schuld (Verantwortung) öffentlich der anderen Seite in die Schuhe schieben zu können' das dann zu machen. Und natürlich ist das auch eine emotional getriebene Entscheidung.
Warum?
Man ist mit einer großen Jubelfeier, zu der u.a. Persönlichkeiten aus Politk und Wirtschaft kommen, mehr als gut beschäftigt, auf der alles glänzen soll und man ein tolles Bild der Firma malen möchte. Ein Streik unzufriedener MA trübt das aber leider enorm, da das 'Friede, Freude, Eierkuchen' Bild mächtig ramponiert wird.
Und ausgerechnet zu dem Ereignis wirft 'das tägliche Monitoring' so erschreckende Zahlen aus das man sofort handeln muss!?
Gleich dazu: das Argument 'der Streik erhöht die roten Zahlen enorm' geht hier fehl, denn man schickt quasi fast alle Beschäftigten (weil weiter volle Bezüge) in einen zweijährigen Streik und tausende Reisendenden werden von heute auf morgen die Flüge cancelt, was auch sehr viel Geld kostet.
Ich fürchte nur auch das wird den CS Fanclub hier nicht überzeugen, bzw. wird man wieder mit allerlei konstruierten Pseudo-Argumenten daherkommen.
Volle Zustimmung.