Interview mit Sir Tim Clark
Älter als 7 Tage    

Wie Emirates mit der A380 aus der Krise fliegen will

Tim Clark
Tim Clark, © Archiv Spaeth

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HAMBURG - Sir Tim Clark ist jetzt 71 Jahre alt und arbeitet seit ihrer Gründung 1985 bei Emirates, seit 2003 steht er an der Spitze. Genau vor einem Jahr, am Heiligabend 2019, wurde sein Ausscheiden in den Ruhestand für Juni 2020 verkündet. Doch Corona durchkreuzte alle Pläne. Tim Clark im Interview mit aero.de.

Clark fällt es ohnehin schwer, loszulassen, jetzt hatte er gute Gründe noch zu bleiben. "Es wäre schwer gewesen zu gehen, als es der Firma so schlecht ging aus Gründen, für die niemand etwas kann", sagte Clark aero.de. "Ich habe mit Chairman Scheich Ahmed abgestimmt, dass ich bis irgendwann nächstes Jahr bleibe."

Inzwischen, so Clark, sei die Fluggesellschaft stabilisiert und stehe finanziell auf sicherer Basis, eine Teilflotte fliegt sogar im Krisenjahr Gewinn ein. Zeit für ein Interview.

Das Gespräch mit Tim Clark führte der Hamburger Luftfahrtjournalist Andreas Spaeth für "aero.de Priority". Dieses Interview soll über Leserabrufe 300 Euro zur Deckung des Autorenhonorars und der Produktionskosten einspielen - nicht weniger, aber auch nicht mehr - sobald dieses Ziel erreicht ist, wird das Interview für alle Leser im Volltext frei aufrufbar.

planeTALK mit Tim Clark, © PilotsEYE.tv - alle Podcastfolgen unter https://video.planetalk.tv

In der aktuellen planeTALK-Folge - dem Luftfahrtpodcast von PilotsEYE.tv - ordnet Andreas Spaeth das Interview ein.

aero.de: Wie viel Ihrer Flotte ist im Moment im Einsatz?

Sir Tim Clark: Wir haben 267 Flugzeuge, von denen 116 A380 sind. Zwei weitere von insgesamt drei A380 werden auch noch im Dezember aus Hamburg geliefert (zwischenzeitlich wurden diese Flugzeuge übergeben, Red.), und dann kommen noch fünf weitere. Zwei sind für 2021 geplant und die allerletzten für 2022 - zwei im April und die letzte im Mai 2022.

Wir haben etwa 151 Boeing 777, von denen elf Nurfrachter sind. Alle 777 sind in Betrieb; mit den Frachtern, auf Passagierflügen mit Frachtbeförderung und mit reinen 777-Frachtflügen von Passagierflugzeugen, aus denen wir die Economy-Sitze ausgebaut haben.

Da füllen wir die Frachträume und die Passagierkabinen mit jeder Menge Gütern, insgesamt haben wir also jetzt drei Varianten der 777-Operation. Und wir haben vier oder fünf A380 im Einsatz, einige davon wurden auch schon für den Frachtbetrieb genutzt.

Nur vier oder fünf von 116 A380? Kürzlich waren es noch elf...

Clark: Wir setzen verschiedene Flugzeuge ein und rotieren damit die eingesetzten Maschinen, damit mehr davon fliegen können. Wir haben also tatsächlich elf oder zwölf A380 aus der Gesamtflotte in Betrieb.

Aber bei der täglichen Nutzungsdauer von 14, 15 oder manchmal noch mehr Stunden entspricht das in etwa drei bis vier Flugzeugen. Wir fliegen
 
 
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© Andreas Spaeth, aero.de Priority | Abb.: Archiv Spaeth, Emirates | 22.12.2020 10:40

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Beitrag vom 30.12.2020 - 10:18 Uhr
Ich bin ja durchaus dafür, dass guter Journalismus seinen Preis hat.
Aber gilt das dann nicht durchgängig für das gleiche Produkt? Oder ist das hier mal mehr Wert als woanders? Herr Späth hat erneut sein Produkt (fast) parallel kostenfrei woanders eingestellt. So wird das nix mit der Argumentation "... unterstützen Sie die redaktionelle Arbeit auf aero.de und ermöglichen uns Recherchen, die sich über reine Werbeerlöse nicht finanzieren lassen. "
 https://www.airlineratings.com/news/emirates-president-discusses-retirement-a380-fleet/
Beitrag vom 28.12.2020 - 19:40 Uhr
Nogger Dir Einen.
Beitrag vom 28.12.2020 - 11:30 Uhr
Geld bekommen ohne was dafür zu tun? Klasse, dann können Sie mir auch gleich etwas geben!
Das kennen Sie doch längst, auch ganz ohne Corona.

Woher?
Ich glaube ich habe Sie neulich in der Fußgängerzone gesehen, am Boden sitzend mit einem alten Pappkarton und ein paar Münzen drin ... sehr beschäftigt haben Sie nicht ausgesehen.

Ahja, na wenn Sie meinen. Sie können echt nur Blödsinn erzählen, was?


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