Konkursantrag
Älter als 7 Tage

Niki widerspricht Gläubigerforderung

Niki Airbus A321
Niki Airbus A321, © Ingo Lang

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WIEN - Ein Reiseveranstalter will ein Insolvenzverfahren gegen Niki erzwingen. In einer Email an "Reuters" erklärt die Air-Berlin-Tochter, dass sie keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Veranstalter offen hat.

Die Wiener Anwaltskanzlei Kosch & Partner hatte am Dienstag beim Landesgericht Korneuburg wegen Zahlungsausständen in Höhe von 116.391 Euro gegen Niki einen Konkursantrag gestellt. Laut Niki ist die Zahlung bereits erfolgt.

Der Antrag befinde sich in Prüfung, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Gerichts aero.de. Gegenüber "Reuters" verwies ein Sprecher vom Kreditschutzverband 1870 allerdings darauf, Aufgabe des Gerichts sei nicht nur die Prüfung der Forderung, sondern auch der generellen Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. 

Niki Luftfahrt ist seit 2012 Teil der Air Berlin Gruppe, die ihrerseits am 15. August eine Insolvenz in Selbstverwaltung angemeldet hat. Zuletzt stand Air Berlin bei ihrer österreichischen Tochter mit 69 Millionen Euro in der Kreide, vornehmlich aus Vertriebseinnahmen.

Zur Zukunft der Gruppe soll auf einer Gläubigerversammlung am Donnerstag eine Vorentscheidung getroffen werden. Die formale Entscheidung wird für Montag, den 25. September erwartet, einen Tag nach der Wahl des Deutschen Bundestags.
© aero.at | 21.09.2017 13:21


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