737-Ersatz
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SAS baut Direktauftrag auf 65 A320neo aus

Airbus A320neo
SAS Airbus A320neo, © Mark Harkin

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STOCKHOLM - SAS stellt ihr Europanetz komplett auf Airbus um und nimmt weitere 50 A320neo. Neben einer neuen Direktbestellung bei Airbus kommen auch Leasingfirmen zum Zug, teilte der skandinavische Lufthansa-Partner in Stockholm mit. Die Flugzeuge verdrängen die verbliebenen Boeing 737NG.

"Erst vor einem Jahr haben wir damit begonnen, brandneue Airbus A320neo in Dienst zu stellen, und seither sehr positive Rückmeldung von unseren Kunden erhalten", sagte SAS-Chef Rickard Gustafson. Aus einem früheren Auftrag über 30 A320neo trafen inzwischen 17 Flugzeuge bei SAS ein.

Bis 2023 soll die Teilflotte auf 80 A320neo anwachsen. Leasingfirmen werden SAS zwischen 2019 und 2021 fünfzehn A320neo zur Verfügung stellen, weitere 35 bezieht die Airline bis 2023 direkt von Airbus. Der Auftragswert liegt bei rund vier Milliarden US-Dollar laut aktueller Airbus-Preisliste.

SAS rechnet sich durch die Umstellung auf eine standardisierte Flotte Kostenvorteile aus. Noch vor sechs Jahren waren für SAS sechs verschiedene Muster im Europaeinsatz. Zuletzt flog SAS die Linien mit 28 Airbus A320 und A320neo und noch 67 Boeing 737, die Boeing-Flotte wird schrittweise aufgelöst.

Zur Erneuerung der Langstreckenflotte hat SAS acht Airbus A350-900 bestellt. Die ersten drei A350-900 sollen im Geschäftsjahr 2019/20 zur Flotte stoßen, fünf weitere 2020/21 folgen.

SAS konnte zum Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 ihren operativen Verlust von 69 auf 27 Millionen Euro eindämmen. Eine in Irland gemeldete Tochter soll die Kosten weiter senken. Bisher betreibt SAS an der Basis London-Heathrow vier Airbus A320neo unter irischer Flagge.
© aero.de | Abb.: Mark Harkin | 10.04.2018 14:33

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Beitrag vom 11.04.2018 - 11:54 Uhr
Gute Entscheidung und auch kein Wunder: SAS baut nur 174 Sitze in den Flieger, hat Strom am Sitz und meines Wissens nicht das doofe SpaceFlex Konzept bei dem man nicht auf die Toilette kann.

Alle SAS NEOs kommen mit Cabin Flex. Der Sitzabstand ist 1,5cm größer als in der CEO Version. Leider wissen wir nicht, was "gut bei den Kunden" ankommt. Hierzu ein guter Artikel über die Wahrnehmung
 https://www.flightglobal.com/news/articles/aix-how-perception-plays-role-in-passenger-comfort-447338/
Tenor: Wenn es großzügig wirkt wird eng noch nicht mal wahrgenommen.

Dieser Beitrag wurde am 11.04.2018 11:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.04.2018 - 10:31 Uhr
SAS ist eine schöne Airline, allerdings würde ich mir bei denen ein weiteres Redesign wünschen. Was die sich mit dem grau-rot-blau da dachten, ist mir nach wie vor ein Rätsel.
Beitrag vom 10.04.2018 - 15:12 Uhr
Gute Entscheidung und auch kein Wunder: SAS baut nur 174 Sitze in den Flieger, hat Strom am Sitz und meines Wissens nicht das doofe SpaceFlex Konzept bei dem man nicht auf die Toilette kann.


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