Kategorieübersicht: Organisation
Ausblick
GENF - Die Luftfahrt-Branche ist für das kommende Jahr zunehmend pessimistisch. Der internationale Branchenverband IATA rechnet nun damit, dass die Fluggesellschaften 2010 insgesamt einen Verlust von 5,6 Milliarden Dollar schreiben werden. Bisher ging die IATA von 3,8 Milliarden Dollar Verlust aus. Im auslaufenden Jahr rechnet die Branche unverändert mit einem Minus von elf Milliarden Dollar. "Das Schlimmste ist wohl hinter uns", sagte IATA-Chef Giovanni Bisignani am Dienstag. weiter...
"Handelsblatt"
DÜSSELDORF - Im Streit um die Erhöhung der Entgelte an deutschen Flughäfen fordern die Fluggesellschaften eine neue Regulierung. "Aus unserer Sicht wäre eine neutrale Aufsichtsbehörde auf Bundesebene sinnvoll", zitiert das "Handelsblatt" (Dienstag) die Lufthansa. Eine solche Lösung habe den Vorteil, dass die Gebühren von einer unabhängigen Instanz genehmigt und zudem die Bundesländer entlastet würden. weiter...
"Financial Times"
LONDON (dpa-AFX) - Für die Flugzeugleasing-Sparte ILFC des einst weltgrößten Versicherers AIG zeichnet sich laut einem Pressebericht eine Teillösung ab. ILFC-Chef Steven Udvar-Hazy wolle zusammen mit Finanzinvestoren rund die Hälfte des Geschäfts übernehmen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Udvar-Hazy werde möglicherweise noch in dieser Woche zusammen mit den Investoren Onex, Greenbriar und Canada Pension Plan eine Offerte abgeben. weiter...
Luftverkehr
NEW YORK - Die International Air Transport Association (IATA) hat die Verkehrszahlen für den Monat Oktober 2009 bekanntgegeben. Danach ist die Passagiernachfrage gegenüber Oktober 2008 um 0,5 Prozent gestiegen. Die internationale Frachtnachfrage hat stark zugelegt und liegt nun 0,5 Prozent unter dem Vorjahr. Verglichen mit einem Rückgang um 5,4 Prozent im September 2009 ist dies eine signifikante Verbesserung. weiter...
Flugsicherung
BERLIN - Nach deutlichen Anhebungen der Flugsicherungsentgelte in Irland und Österreich werden die Gebühren 2010 auch in Deutschland steigen. "Für Deutschland werden die An- und Abfluggebühren voraussichtlich um
5,9 Prozent und die Streckengebühren um 2,7 Prozent in 2010
angehoben", erklärte der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften BDF am Dienstag in einer Stellungnahme gegenüber aero.de. weiter...
EuGH entscheidet
LUXEMBURG - Passagiere verspäteter Flüge können künftig deutlich leichter Ansprüche gegen ihre Fluglinie geltend machen. Das folgt aus einem Urteil Europäische Gerichtshofs (EuGH) vom Donnerstag. Erstmals hat der Gerichtshof in Luxemburg anerkannt, dass Fluggästen ein pauschaler Ausgleich von - je nach Distanz - 250, 400 oder 600 Euro zusteht, wenn ihr Flug mindestens drei Stunden verspätet ist. Das folgt laut EuGH aus einer seit 2005 geltenden EU- Verordnung. weiter...
Machbarkeitsstudie
GENF - Die Kontrolle im Luftraum der Grenzregion zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich soll neu koordiniert werden. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie für ein gemeinsam betriebenes Kontrollzentrum wurde bei den Flugsicherungsorganisationen durch die nationalen Luftfahrtbehörden in Auftrag gegeben. Das teilte die Schweizer Flugsicherung skyguide am Dienstag in Genf mit. weiter...
Neuer Partner
NEW YORK - Die US-Fluggesellschaft Continental Airlines hat ihren Bündniswechsel vollzogen und fliegt künftig als 25. Mitglied in der Star Alliance, zu dem auch die Deutsche Lufthansa gehört. Continental hat sich dafür aus dem Konkurrenzverbund SkyTeam unter Federführung von Air France-KLM zurückgezogen. Erstmals wechsle eine Fluggesellschaft direkt von einem Lager ins andere, sagte Star Alliance-Chef Jaan Albrecht am Dienstag laut einer Mitteilung. weiter...
Instandsetzung von A6-ERG
TOULOUSE - Die Instandsetzung des bei einem Tailstrike am 20. März in Melbourne schwer beschädigten Emirates Airbus A340-500 (Reg.: A6-ERG) schreitet voran. "Airbus führt in Toulouse die genehmigten Reparaturarbeiten durch, nach denen das Flugzeug wieder sicher in Betrieb genommen werden kann", sagte Emirates Engineering Vorstand Iain Lachlan auf eine Anfrage unserer Redaktion. weiter...
AF447
PARIS (dpa) - Gut vier Monate nach dem Absturz von Air France Flug AF447 über dem Atlantik haben Experten schwere Vorwürfe gegen die Ermittler erhoben. Den aus vereisten Geschwindigkeitsmessern entstehenden Risiken werde nicht ausreichend Rechnung getragen, urteilen zwei Piloten in einer Untersuchung, aus der die Zeitung "Le Journal du Dimanche" am Sonntag vorab zitierte. weiter...
Antares DLR-H2
STUTTGART (dpa) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant einen Transatlantikflug mit Brennstoff- zellenantrieb. Dies kündigte der Direktor des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik, Hans Müller-Steinhagen, bei einer Flugvorführung des Motorseglers Antares DLR-H2 auf dem Stuttgarter Flughafen an. Das Brennstoffzellenflugzeug wurde vom DLR und der Firma Lange Aviation gebaut. weiter...
Flug IY626
PARIS (dpa) - Der Absturz eines Airbus A310 der Yemenia Air (Reg.: 70-ADJ) am 30. Juni vor den Komoren, bei dem 152 Menschen starben, geht wahrscheinlich auf einen Pilotenfehler zurück. Die Flugzeugführer seien beim Landeanflug auf Moroni bei starkem Wind zu schnell und im falschen Korridor gesunken, erklärte die Vereinigung der Hinterbliebenen am Samstag in Marseille. weiter...
Zeitungsbericht
PARIS (dpa) - Eine gefährliche Praxis hat sich nach einem Medienbericht bei den französischen Fluglotsen eingeschlichen: Meist sei nur die Hälfte von ihnen im Dienst, der Rest bleibe einfach zuhause, wie die französische Zeitung «Le Figaro» am Mittwoch berichtete. Es werde nur zwölf Stunden pro Woche gearbeitet - anstatt der vertraglich festgesetzten effektiven 24 Stunden. weiter...
Emergency AD
FRANKFURT/M. - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat eine Emergency Airworthiness Directive (AD 2009-0202-E) an Betreiber von Flugzeugen der Airbus A330/A340-Serie mit Pitotsonden des Herstellers Goodrich herausgegeben. Die Lufttüchtigkeitsanweisung ordnet eine sofortige Überprüfung der pneumatischen quick-disconnect Anschlüsse der Sonden an. weiter...
AF447
PARIS (dpa) - Drei Monate nach dem Absturz des Air France-Airbus in den Atlantik bereiten die Ermittler für den Herbst eine neue Suche nach dem Wrack und den Flugschreibern vor. Das identifizierte Absturzgebiet habe «die Größe der Schweiz» und sei ähnlich zerklüftet, erklärte der Chef des Amts für Unfallanalyse BEA, Paul Louis Arslanian, am Montag in Paris. weiter...
Erhebliche Steigerung der Flugsicherheit
TOULOUSE - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat einen neuen Automatikmodus im Kollisionswarnsystem (TCAS) des Airbus A380 zugelassen. Dies gab Airbus in einer Mitteilung bekannt. Im Auto-Pilot/Flight-Director (AP/FD) Modus müssen die Flugzeugführer nach einer TCAS-Warnung vor Einleitung eines Ausweichmanövers nun nicht mehr zunächst den Autopiloten oder Flight Director ausschalten. weiter...
Ermittlungen in Polen
HAMBURG - Die Warschauer Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungs- verfahren wegen Korruptionsverdacht bei der Ausstellung von Verkehrsfluglizenzen eingeleitet. Auch deutsche Flugschüler sollen gegen Geldleistungen von umgerechnet bis zu 5.000 Euro vom polnischen Civil Aviation Office (CAO) ausgestellte Lizenzen erhalten haben und mit diesen später im deutschen Regionalverkehr geflogen sein. weiter...
Spanair Flug JKK 5022
MADRID (dpa) - Knapp ein Jahr nach dem Absturz einer MD-82 der Spanair (Reg.: EC-HFP) auf dem Madrider Flughafen sind die Ursachen der Katastrophe mit 154 Toten weitgehend geklärt. Das Unglück sei in erster Linie auf einen Fehler der Piloten und eine technische Panne zurückzuführen, heißt es einem Untersuchungsbericht, den eine Expertenkommission der spanischen Luftfahrtbehörde am Montag vorlegte. weiter...
Test im kommenden Jahr
FRANKFURT/M. (dpa) - Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will aus Sicherheitsgründen künftig die Koordinations- gespräche zwischen ihren Fluglotsen aufzeichnen. Ein entsprechender Test sei vom Betriebsrat genehmigt worden und soll im April kommenden Jahres beginnen, bestätigte eine DFS-Sprecherin einen Bericht der «Frankfurter Rundschau» (Dienstag). Der Test solle zwölf Monate laufen und die komplette zentrale Luftraumüberwachung in Langen umfassen, wo mehr als 600 Fluglotsen im Schichtdienst arbeiten. weiter...
Deutsche Flugsicherung
FRANKFURT/M. (dpa) - Nach dem Beinahe-Zusammenstoß von zwei Flugzeugen auf dem Frankfurter Flughafen im Juli sollen die Lotsen im Tower schärfer kontrolliert werden. Ab sofort hätten auch die Mitarbeiter der Revisionsabteilung der Deutschen Flugsicherung (DFS) uneingeschränkten Zugang in die Kontrolltürme, sagte DFS-Sprecher Axel Raab am Samstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Spiegel". weiter...