
SEATTLE - Fluggesellschaften am Persischen Golf zählen zu den größten Bestellern von Boeing Großraumflugzeugen. Im neuen Programm 777X bilden Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways mit Abstand den größten Kundenkreis. Werden Folgen des Iran-Kriegs für Boeing zum Absatzrisiko in der Region?»

FRANKFURT - Rund 33.000 Beschäftigte der Lufthansa erhalten neue Uniformen. Bei einer internen Modenschau in Frankfurt wurden rund 40 neue Uniformteile vorgestellt, die gemeinsam mit der Bekleidungsmarke Boss entworfen worden sind. Das Erscheinungsbild bleibt dabei klassisch in den Farben Dunkelblau - und dem typischen Lufthansa-Gelb.
NEW YORK - Nach der Landung prallt eine CRJ-900 von Air Canada Express mit hoher Geschwindigkeit in ein Einsatzfahrzeug der Flughafenfeuerwehr. Beide Piloten im Cockpit des Regionaljets sind auf der Stelle tot. Zu dem Unfall am Flughafen New York LaGuardia liegt jetzt ein erster Faktenbericht vor.
BERLIN - Ryanair zieht ihre zuletzt noch sieben am Hauptstadtflughafen BER stationierten Passagierjets ab und halbiert das Flugangebot. Die Basis werde zum 24. Oktober dieses Jahres geschlossen, teilte die Airline mit. Berlin werde zwar weiterhin angeflogen, jedoch mit außerhalb Deutschlands stationierten Flugzeugen.
NIKOSIA - Raufen Paris und Berlin sich zusammen und retten das milliardenschwere Rüstungsprojekt FCAS oder steht das Prestigevorhaben im Grunde vor dem Aus? Während es zuletzt stark nach einem Scheitern des Kampfjet-Projektes aussah, soll nun ein weiter Anlauf genommen werden.
WASHINGTON - "Sehr weit fortgeschrittene Gespräche": Spirit Airlines rechnet mit umfangreichen Staatshilfen. Nach Medieninformationen stellt Washington ein Gesamtpaket über 500 Millionen US-Dollar für den angeschlagenen US-Günstigflieger zusammen - und erhält im Gegenzug die Option auf 90 Prozent der Anteile.
FRANKFURT - Lufthansa steuert den Wegfall von Cityline innerhalb ihres Hubsystems aus: Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines fangen Flugausfälle auf - und stellen Konnektivität sicher. Langstreckenpassagiere werden das Cityline-Aus kaum merken - Lufthansa lässt im Tarifkonflikt mit ihren Piloten die Muskeln spielen.
BERLIN - Der Präsident der Fluggesellschaft Emirates, Tim Clark, geht nicht davon aus, dass die Golfregion wegen des Iran-Kriegs langfristig an Attraktivität und Bedeutung für Reisende verlieren wird. "Die Menschen haben eben ein kurzes Gedächtnis", sagte er auf einer Branchenkonferenz in Berlin, auf der er zugeschaltet war.
LUXEMBURG - Lufthansa muss vor dem höchsten europäischen Gericht zurückstecken: Die EU-Erlaubnis für milliardenschwere Finanzhilfen in der Corona-Zeit an das Unternehmen war fehlerhaft. Wie geht es nun weiter?
BRÜSSEL - Bombardier Global 6000 statt Boeing E-7A "Wedgetail": Die NATO will ihre in Deutschland stationierte Flotte von Awacs-Aufklärungsflugzeugen erneuern, dabei aber nicht mehr auf US-amerikanische Maschinen setzen. Die endgültige Entscheidung zu den Aufklärern soll auf dem NATO-Gipfel im Juni fallen.
WIEN - Lufthansa spielt den Drehkreuzen Zürich, Wien und Brüssel nach dem Cityline-Aus mehr Passagiere zu: Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines flechten im bereits laufenden Sommerflugplan ihre Netze um - bei Austrian Airlines geht der Cityline-Effekt mit weiteren "Kapazitätsverschiebungen" einher.
ZÜRICH - Lufthansa leitet Verkehrsströme nach dem Aus von Cityline innerhalb ihres Hubsystems um. Swiss fängt einen Teil der Cityline-Ausfälle mit zusätzlichen Flügen an das Langstrecken-Drehkreuz Zürich auf. Eine andere Schweizer Lufthansa-Airline baut unterdessen ihren Sommerflugplan nochmal um.
FRANKFURT - Der Flughafen Frankfurt schaltet das Terminal 3 ans Netz. Airlines ziehen in vier Wellen in das neue Terminal um - Condor folgt 2027. Der zweitgrößte Fluganbieter in Frankfurt wird aus dem Stand der größte T3-Nutzer. Erst mit dem Condor-Einzug nimmt Fraport den dritten Flugsteig im T3 in Betrieb.
WASHINGTON - Die US-Regierung verhandelt Medienberichten zufolge über eine rund 500 Millionen Dollar schwere Rettungsaktion für den Billigflieger Spirit Airlines. Dabei könne der Staat die Option auf die Übernahme eines Anteils von bis zu 90 Prozent an der Fluggesellschaft bekommen, schrieb unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg.
ARLINGTON - Der US-Flugzeugbauer Boeing ist nach schweren Krisenzeiten überraschend gut ins Jahr gestartet. Nachdem der Konzern im ersten Quartal so viele Flugzeuge auslieferte wie seit Anfang 2019 nicht mehr, verbrannte er mit 1,45 Milliarden US-Dollar (1,2 Mrd Euro) weniger Geld als gedacht.
FRANKFURT - Am Frankfurter Flughafen hat die Betreibergesellschaft Fraport ein drittes Passagierterminal eröffnet. Das vier Milliarden Euro teure Projekt sei ein starkes Zeichen für den Luftverkehr und belege die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) beim Festakt.
LISSABON - Lufthansa und Air France-KLM greifen nach TAP Air Portugal. Der Staat will mit einem Mehrheitsanteil weiter über die Fluggesellschaft - und portugiesische Interessen im Luftverkehr aus Lissabon - wachen. Was für Lufthansa als TAP-Investor spricht - und wo Air France-KLM punktet.
HANNOVER - Der Krieg am Persischen Golf setzt dem Reiseveranstalter Tui spürbar zu. Zwei dort wochenlang festsitzende Kreuzfahrtschiffe sind zwar inzwischen wieder frei, doch gestiegene Kosten und rückläufige Buchungszahlen dämpfen die Aussichten für die wichtige Sommersaison.
FRANKFURT - Lufthansa nimmt eine komplette Airline aus dem Programm. Jetzt steht ein überarbeiteter Flugplan. Die Streichung der bislang von Lufthansa Cityline angebotenen Flüge wird das Angebot der Lufthansa Group im Sommer effektiv um ein Prozent der angebotenen Sitzkilometer reduzieren. Das ist nicht alles.
LEIPZIG/HALLE - Frachtairlines fordern im Notfall bevorzuge Betankung. Trotz wachsender Sorgen über mögliche Engpässe bei Flugtreibstoff sieht DHL aktuell aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Geschäft. "Bislang ist die Lage beherrschbar", teilte das Logistikunternehmen am Dienstag mit.
BERLIN - Der Nationale Sicherheitsrat hat sich mit der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs befasst und ist zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit keine Versorgungsnotlage für Treibstoff gibt. Die Vorräte gerade an Kerosin seien als "für eine absehbare Zeit" ausreichend erachtet worden, erfuhr die dpa aus Teilnehmerkreisen.
FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Iran-Kriegs an seinem Passagierziel für das laufende Jahr fest, spürt aber Änderungen im Reiseverhalten. So soll die Zahl der Fluggäste wie geplant im Vergleich zu 2025 um etwa vier Prozent auf 65 bis 66 Millionen steigen.
FRANKFURT - Steigende Ticketpreise, gestrichene Flüge und neue Zuschläge: Warum knappes Kerosin auch für Verbraucher spürbare Folgen hat und worauf Reisende jetzt achten sollten. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
BERLIN - Nach einem Branchentreffen hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bekräftigt, dass die Versorgung mit Kerosin in Deutschland aktuell gesichert sei. Versorgungsengpässe bestünden nicht. Gleichzeitig gelte: Der Markt sei angespannt - das zeige sich auch am Preisniveau.



