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Bombardier bringt sich als Airbus-Zulieferer ins Spiel

Bombardier CSeries
Bombardier CSeries, © Bombardier

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DUBAI – Bombardier möchte noch engere Bande mit seinem neuen Partner Airbus knüpfen. Der kanadische Flugzeugbauer hat auf der Dubai Airshow seine Fabrik im nordirischen Belfast als Zulieferer für den französischen Hersteller ins Gespräch gebracht.

Derzeit stellen 4000 Bombardier-Mitarbeiter in Belfast Karbonfaser-Flügel für das Schmalrumpfflugzeug her. Laut Fred Cromer, dem Chef der Bombardier-Verkehrsflugzeugsparte er beste Beweis dafür, dass die Kanadier als Zulieferer für Airbus qualifiziert sind.

"Das ist eine gute Gelegenheit für Airbus", sagte er auf der Dubai Airshow zur Agentur "Bloomberg". Bombardier hat die Fabrik in Belfast, die vorher Short Brothers gehörte, 1989 gekauft. Cromer betonte Bombardiers Erfahrung als Zulieferer für Flugzeughersteller.

Der Plan des Airbus-Konzerns, die Cseries zu übernehmen, schafft Bombardier schon eine finanzielle Erleichterung – er hilft dabei, neue Bestellungen zu akquirieren und die drohenden US-Strafzölle zu umgehen.

Eine Rolle Bombardiers als Zulieferer würde die Beziehungen zwischen den beiden Herstellern weiter vertiefen.
© Bloomberg, aero.de | 15.11.2017 13:24

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Beitrag vom 17.11.2017 - 08:34 Uhr


@menschmeier: Also selbst die NEO Entwicklung hatte einen immensen Aufwand an Berechnung und Zertifizierung erfordet. Die Weiterentwicklung wird immer noch billiger sein als eine komplette Neuentwicklung und stellt keinen echten Hinderungsgrund dar.



Richtig eine Weiterentwicklung ist genau definiert, ein neuer Motor inkl neuer Aufhängung fällt unter Modifikation. Eine neue CWB und anderes gebaute Flächen nicht. Dann muss die aktuelle CS 25 zu Grunde gelegt werden.
Bei einer A322, oder wie sie auch immer heißen wird, wird man dann mehr zulassungstechnisch beweisen müssen. Was aber immer noch billiger als eine Neuentwicklung ist. Aber bei der A320 werden wir keinen neuen Flügel sehen.
Beitrag vom 16.11.2017 - 22:11 Uhr
Diese neue Möglichkeit ist tatsächlich eine großartige Chance für Airbus. Für die noch nicht gelaunchten Versionen A322 und evtl. A323 wären eine neue CWB und neue Flügel aus CFK notwendig. Den Flügel könnte man also nach Belfast geben, zumindest teilweise. Hingegen wäre es ein Schlag ins Gesicht der Bestandswerke. In Stade werden z.B. die CFK Flügelschalen für A400M und auch A350 gefertigt. Letztere auch in Illescas. Bremen macht die Integration der Hochauftriebssysteme in die montierten Flügel. Von dort aus gehen sie nach Toulouse. Ich kann mir nicht vorstellen dass dieser Arbeitsanteil woanders stattfinden wird.
Die Flügelschalenpoduktion dothin zu vergeben wäre aber schon sehr wahrscheinlich, die Box-Montage wäre auch denkbar.

@menschmeier: Also selbst die NEO Entwicklung hatte einen immensen Aufwand an Berechnung und Zertifizierung erfordet. Die Weiterentwicklung wird immer noch billiger sein als eine komplette Neuentwicklung und stellt keinen echten Hinderungsgrund dar.

Beitrag vom 16.11.2017 - 19:46 Uhr
Ist aber auch gleichgültig gehört ja auch zu England,man könnte dann für die a320 Flügeln in der Technologie herstellen ,die bestehen zur zeit ja noch aus Aluminium.

Kann man eben nicht. Denn das Ändern der Flügelkonstruktion und Material erfordert eine neue Musterzulassung. Und die bekommt man nicht u.a. wegen der neuen gesetzlichen Vorgaben an Türbreiten bzw. Evakuierungskapazitäten.


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