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Boeing holt Topkonstrukteur ins "797"-Schattenkabinett

United Airlines Boeing 757-224
United Airlines Boeing 757-224, © Ingo Lang

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SEATTLE - Auf der Dubai Airshow ließ sich Boeing wenig Neues entlocken, was den Stand der Dinge zu seinem "New Mid-market Airplane" (NMA) angeht. Hinter den Kulissen stellte der Airbus-Konkurrent hingegen eine personelle Weiche, die stark für eine Verwirklichung der "797" spricht.

Terry Beezhold werde Teil des NMA-Projektteams, bestätigte Boeing "CNN". Damit beruft Boeing einen seinen Topkonstrukteure in das Kabinett, das die "797" erst zu Papier und später in die Luft bringen soll.

Beezhold arbeitete seit 2013 als Chefingenieur an der 777X und ist innerhalb weniger Wochen die zweite Top-Personalie, die Boeing mit der "797" betraut. Dem früheren 787-Programmleiter Mark Jenks untersteht seit September das Projektbüro "New Mid-market Airplane", in dem die Fäden zusammenlaufen.

"Wir haben mit 57 Airlines über unser middle-of-market-Konzept gesprochen", sagte Boeing-Marketingchef Randy Tinseth am Rande der Dubai Airshow zu aero.de. "Wir spüren dabei große Begeisterung bei Günstigairlines."

Seit Boeing die Produktion der 757 vor 13 Jahren einstellte ist das Segment zwischen großen Schmalsrumpf- und kleinen Großraumflugzeugen ein blinder Fleck in den Produktstrategien der Hersteller. Boeing traut einer "797" auf lange Sicht 4.000 Aufträge zu, doppelt soviel Absatzpotenzial wie manche Analysten.

Zwei Gangreihen, zwei Ausbaustufen

Laut Insidern stellt Boeing Fluggesellschaften zwei Varianten in Aussicht, mit denen sich 225 bis 270 Passagiere nonstop über Distanzen von 5.000 Meilen befördern ließen. Boeing hofft, dass diese Eckdaten die Fantasie der Netzplaner anregen und die "797" eine ganze Serie neuer Linien öffnen wird.

Eine Besonderheit des Flugzeugs ist das ovale Rumpfdesign. Ein hybrides Profil erlaubt zwei Gangreihen in der Kabine und schnelle Boardingzeiten, kompakt gehaltene Unterflurfrachträume sparen Gewicht und senken den Verbrauch.

Sofern die auf bis zu 15 Milliarden US-Dollar geschätzte Neuentwicklung nächstes Jahr grünes Licht erhält, könnten frühe Besteller um 2025 mit ersten Flugzeugen rechnen, verlautet es aus dem Boeing-Lager.
© aero.de | Abb.: SIAE | 21.11.2017 14:29

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Beitrag vom 22.11.2017 - 22:40 Uhr

Tja, ihre verquere ansicht leider auch nicht.

Den unter Enders hat Airbus tatsächlich kein neues Produkt mehr aufgelegt.

Kennen sie den neuersten Gag?
"Puh, sind wir froh über den Finanzinvestor. Der führt nachhaltiger als Enders."
Sie dürfen raten wo er her kommt.

Weder ein A35k stretch noch einen A380neo, noch eine neue ATR, kein neuer Heli bei Eurocopter noch sonst irgendwas neues.
Ein nur auf Machterhalt ausgelegter Führungsstill.

Das mag heute schön aussehen, aber wie stellt sich das in 10 Jahren da?

Nur kurz zur Aufklärung: Welche Bahnbrechenden neuen Flugzeuge hat denn Boeing in dieser Zeit auf den Markt gebracht?
Beitrag vom 22.11.2017 - 19:53 Uhr
wie reagierte das offizielle Airbus auf die 797-Pläne?

wie immer unter dem CEO.

Garnicht.


Neue Produkte entwickeln? Kennt der garnicht mehr.
Die Zeche zahlt A in 10 Jahren.

Weder A380neo noch A350 stretch hat er gemacht.

UNd sonst auch nichts.

Was soll eigentlich das dauernde „Boeing ist toll und innovativ und Airbus ist blöd und macht nichts neues“ Geschreibsel?

Die 797 gibt’s noch nicht mal richtig als Konzept und sie ist eine Reaktion darauf, dass Airbus den A321 LR heraus gebracht hat und Boeing die 757 und 767 einfach eingestellt hat, ohne Nachfolger zu bauen.

Falsches wird nicht dadurch richtig, dass man falsches immer wiederholt...

Tja, ihre verquere ansicht leider auch nicht.

Den unter Enders hat Airbus tatsächlich kein neues Produkt mehr aufgelegt.

Kennen sie den neuersten Gag?
"Puh, sind wir froh über den Finanzinvestor. Der führt nachhaltiger als Enders."
Sie dürfen raten wo er her kommt.

Weder ein A35k stretch noch einen A380neo, noch eine neue ATR, kein neuer Heli bei Eurocopter noch sonst irgendwas neues.
Ein nur auf Machterhalt ausgelegter Führungsstill.

Das mag heute schön aussehen, aber wie stellt sich das in 10 Jahren da?
Beitrag vom 22.11.2017 - 18:16 Uhr
kompakt gehaltene Unterflurfrachträume sparen Gewicht und senken den Verbrauch.

Schon spannend. Bei der A380 wird der geringe Frachtraum ja als Nachteil gesehen. Da scheint man wirklich voll auf dasBilligflieger-Segment gehen zu wollen.

„Geringer Frachtraum“ heißt rund 40 Tonnen Belly Fracht zusätzlich zum Gepäck der Paxe. Alles klar


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