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Ryanair dünnt Verbindungen am Flughafen Hahn aus

Ryanair am Flughafen Frankfurt Hahn
Ryanair am Flughafen Frankfurt Hahn, © Frankfurt Hahn Airport

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HAHN - Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die Entscheidung für Streichungen von Verbindungen über den Flughafen Hahn mit hohen Steuern und einer geringeren Nutzung begründet. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, zum kommenden Winterfahrplan würden insgesamt 16 Strecken von und zu dem Flughafen im Hunsrück angeboten.

Unter den neuen Strecken seien zwei neue Verbindungen nach Kiew und Palermo. Im Winterfahrplan 2018/19 waren es nach Angaben der Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn noch 29 Flugziele.

Die vom Land und vom Bund erhobenen Steuern seien ein Vielfaches der Flughafengebühren und beeinträchtigten die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Hahn, hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. "Dieser Faktor in Verbindung mit der schwachen Performance einer Reihe von Strecken führte zu der wirtschaftlichen Entscheidung, unseren Betrieb in Hahn für den kommenden Winter zu verkleinern."

Am Montag hatte die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn mitgeteilt, dass Ryanair im kommenden Winter massiv Strecken streiche. Die Zahl der wöchentlichen Abflüge sinke im Jahresvergleich um etwas mehr als die Hälfte. Seit einiger Zeit starten die Maschinen der irischen Billigfluggesellschaft zunehmend auch von den umliegenden Flughäfen Luxemburg, Frankfurt/Main und Köln/Bonn.

Nach einer Auswertung der Bürgerinitiative bietet Ryanair nur noch 16 Flugziele vom Hahn aus an - nach 29 im Winter 2018/2019. Der Flughafen Hahn gehört zu 82,5 Prozent dem chinesischen Mischkonzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.
© dpa-AFX | 30.04.2019 19:55

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Beitrag vom 01.05.2019 - 13:32 Uhr
FR mag sich fragen, vo wo die Passagiere am Hahn kommen...
Falls viele aus dem Rhein-Main Gebiet kommen, wäre der FFM gar nicht so schlecht.

FR (vgl. auch LH,....) sucht sich Standorte bzw. Zielen, mit denen FR mehr Geld verdienen kann.
Vielleicht regt sich die BI nur über die alten, lauten Cargo-Flieger bzw. die Subventionen auf.

Dieser Beitrag wurde am 01.05.2019 13:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.05.2019 - 13:06 Uhr
Damit hätte die Bürgerinitiative ihr Ziel ja bald erreicht, den Hahn lahmzulegen. Ist bestimmt gut für die Arbeitsplätze in der Region. Toll, gut gemacht.

Als hätte die Entscheidung Ryanairs irgendetwas mit einer Bürgerinitiative zu tun...

Die Bürgerinitiativen gegen FRA können dann schon mal studieren wie das dann so ist wenn man dem Hauptarbeitgeber in der Region das profitable Arbeiten unnötig erschwert.

Fraport als "Hauptarbeitgeber" in der Region Rhein-Main?
Welche Zahlen legen Sie da zugrunde?
Beitrag vom 01.05.2019 - 13:03 Uhr
Nur leider geht ja FRA offensichtlich den falschen Weg, in dem sie FR mit "Entgegenkommen" bei den Gebühren - Deckmantel "neue Strecken" - von Hahn nach FRA locken. Da lacht sich doch MoL ins Fäustchen, hat er doch erreicht, was er immer wollte. Zu niedrigsten Gebühren an die großen Airports zu kommen.

Bin gespannt, was in 2 Jahren passiert, wenn die "Förderungen" Fraports an Ryanair auslaufen.
Vielleicht wird dann ja der Hahn durch neue Wieder-Anschub-Finanzierungen wieder "interessant".


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