Linien-Aus von Nordica
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Air Baltic will Position im Baltikum ausbauen

Martin Gauss, CEO Air Baltic
Martin Gauss, CEO Air Baltic, © Andreas Spaeth

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RIGA - Air Baltic will ihren Status als Marktführer in Estland festigen nachdem der lokale Anbieter Nordica das Aus für den eigenen Linienflugbetrieb verkündet hat. Ein wesentlicher Grund dafür war die starke Marktmacht von Air Baltic - die lettische Staatslinie hielt bisher bereits 25,9 Prozent der Kapazität in der estnischen Hauptstadt.

Air Baltic will sich als Flag Carrier des gesamten Baltikums positionieren. "Wir sind im Moment die Nummer 1 in Estland und wollen unsere Position ausbauen", sagte Air Baltic-CEO Martin Gauss gegenüber aero.de.

Bereits bisher hatte Nordica lediglich sieben europäische Hauptstädte ab Tallinn angeflogen, Air Baltic hatte dagegen elf europäische Metropolen als Nonstop-Verbindungen ab Estland im Angebot.

Ab Juli wird LOT drei bisher von Nordica ab Tallinn bediente Ziele übernehmen – Stockholm, Brüssel und Warschau. Fünf weitere bisherige Nordica-Ziele werden eingestellt.

Die polnische Gesellschaft trat bisher als Partner von Nordica auf, die mit LOT-Flugnummern unterwegs war, da sie keine eigene Flugbetriebslizenz (AOC) besaß. Jetzt übernimmt LOT auch das kommerzielle Risiko der weitergeführten Nordica-Flüge.

"LOT ist einer von vielen Konkurrenten und wird unsere Absicht unser Angebot von Tallinn auszubauen nicht ändern", so Martin Gauss. "Das Angebot von Air Baltic aus Tallinn wird erhöht, das war die Absicht bereits vor dem Aus für Nordica und wird jetzt sicher einfacher", so der deutsche Air Baltic-Chef.
© aero.de (as) | Abb.: Andreas Spaeth | 27.06.2019 12:29


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