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Ministerium prüft Konzept für deutschen Weltraumbahnhof

Satellit von OHB-System
Satellit von OHB-System, © OHB-System

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BERLIN - Das Bundeswirtschaftsministerium will ein Konzept der Industrie für die Errichtung eines Weltraumbahnhofs in Deutschland prüfen. Das berichtete das "Handelsblatt". Anfang September habe es ein Treffen von Raumfahrtunternehmen und Beamten im Ministerium gegeben.

Das Wirtschaftsministerium hat das bestätigt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) habe ein Konzept vorgelegt, dieses werde nun genau geprüft.

Das Konzept des BDI sieht einen Startplatz für Kleinraketen in der Nordsee vor - eine mobile Startplattform in Form eines privatwirtschaftlichen Betreibermodells mit staatlicher Unterstützung. Ein entsprechendes Strategiepapier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

"Eine deutsche Startplattform ist technisch machbar, strategisch und wirtschaftlich sinnvoll", heißt es. Die Realisierung sei eine politische Entscheidung und keine technische Frage. Ein deutscher Startplatz sollte allen europäischen und internationalen Partnern zur Nutzung offenstehen.

Raumfahrt sei für die gesamte deutsche Industrie von zentraler Bedeutung, heißt es in dem Papier. Im digitalen Zeitalter sei sie Schlüssel für Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und Industrie 4.0.

Dank Miniaturisierung würden Satelliten immer kleiner, diese Entwicklung verändere auch den Bedarf an Trägerraketen. "Zukünftig wird es eine Mischung aus großen, mittleren und kleinen Raketen geben."

Es gebe drei private Hersteller von sogenannten Microlaunchern in Deutschland, die 2021/22 auf den Markt kommen sollten. Keines der drei Unternehmen verfüge aber über einen vertraglichen Startplatz in Europa, heißt es.

Die Machbarkeitsanalyse einer Firma komme zu dem Ergebnis, dass eine mobile Startplattform in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee für den Start von kleinen Trägerraketen in "polare- und sonnensynchrone Orbits" geeignet sei.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich bereits im vergangenen Jahr aufgeschlossen für die Errichtung eines deutschen Weltraumbahnhofs gezeigt.
© dpa | Abb.: OHB-System | 07.09.2020 11:21

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Beitrag vom 07.09.2020 - 17:26 Uhr
Auf gut Deutsch: es wird irgendwo ein Bolzplatz gebaut und dabei soviel Geld wie möglich verbrannt.

Für die Interessierten: es wird so getan als ob man die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes sichern würde um der immer stärker werdenden Kritik entgegenzuwirken wobei man in Wahrheit sinnlos Geld verbrennt um unser Land weiter zu sabotieren.

Die echte Forschung bekommt nämlich immer weniger ... Laborgeräte, Großexperimente und Prototypen fehlanzeige.
Beitrag vom 07.09.2020 - 13:12 Uhr
Warum nicht gleich in Penemünde?


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