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USA erwägen Grenzöffnung für Europäer

American Airlines Boeing 777-200ER
American Airlines Boeing 777-200ER, © Ingo Lang

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WASHINGTON - Die US-Regierung erwägt offenbar, Touristen und Geschäftsreisende aus Europa wieder ins Land zu lassen. Donald Trump hatte im März die Einreise wegen der Corona-Pandemie gestoppt. Passagieren, die kurz zuvor in China oder dem Iran waren, soll die Einreise weiterhin verwehrt werden.

Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf Airline-Manager und Regierungsbeamte berichtet, stehen auch Mitglieder des Coronavirus-Krisenstabes, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und anderer Behörden hinter dem Plan.

Für US- und auch europäische Airlines wäre ein solcher Schritt eine große Erleichterung. Allein, ob Donald Trump ihn wirklich geht, ist ungewiss. Als größtes Hindernis gilt derzeit, dass er von der EU im Gegenzug ebenfalls eine Grenzöffnung erwarten würde.

Für europäische Geschäftsreisende, Studenten, Akademiker und andere Berufsgruppen gelten bereits Ausnahmeregelungen für die Einreise. Nach Brasilien dürfen US-Bürger bereits seit Juni wieder einreisen, Brasilianer umgekehrt aber seit Mai nicht mehr in die USA.

Die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde hat Mitte November neue Empfehlungen für den Umgang mit internationalen Reisen herausgegeben. Reisende sollten sich demnach ein bis drei Tage vor dem Flug auf das Coronavirus testen lassen und drei bis fünf Tage nach der Ankunft. Sieben Tage lang sollten sie in Quarantäne.

Die Lobbyorganisation Airlines for America begrüßte die Empfehlung "als Schritt in die richtige Richtung" und äußerte zugleich die Hoffnung, dass Schnelltests in naher Zukunft die Quarantäneanforderungen gänzlich obsolet machen. Dies fordert auch der internationale Airlineverband IATA.

Delta Air Lines, der Flughafen Rom-Fiumicino und der internationale Flughafen Atlanta haben unterdessen ein Testprogramm aufgelegt, mit dem Passagiere zwischen Atlanta und Rom fliegen können, ohne im jeweils anderen Land in Quarantäne zu müssen.
© aero.de (boa) | Abb.: American Airlines | 26.11.2020 10:58

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Beitrag vom 26.11.2020 - 17:22 Uhr
Eine Wiederöffnung, wenn auch mit Quarantäne-Pflicht ist auf alle Fälle besser als ein Einreiseverbot. Natürlich ist es trotzdem eine individuelle Entscheidung, ob jemand zu diesen Bedingungen reisen möchte.
Generell ist es doch aber zu begrüßen, wenn es klare Bedingungen für die Einreise gibt. Aktuell gibt es auf US-Seite nur eine ziemlich undurchsichtige Regelung für Ausnahmefälle.
Beitrag vom 26.11.2020 - 16:03 Uhr
Nachdem das bisherige Hindernis für freiwillige Reisen in die USA (D.T.) nun zeitnah entfällt ist der Coronavirus hoffentlich ebenfalls bald obsolet...

Dieser Beitrag wurde am 26.11.2020 16:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.11.2020 - 13:52 Uhr
>>"Reisende sollten sich demnach ein bis drei Tage vor dem Flug auf das Coronavirus testen lassen und drei bis fünf Tage nach der Ankunft. Sieben Tage lang sollten sie in Quarantäne."

zu diesen "Bedingungen" soll ich freiwillig Urlaub in den USA machen??

Sicher nicht !!

Die Frage wäre dann zudem, zu welchen Bedingungen US-Bürger - d.h. aus einem Risikogebiet - hierzulande einreisen dürfen und wie wir verhindern, dass sie ihre Viren hier bei uns verbreiten.
Soweit ich weiß gelten da aktuell noch 10 Tage Quarantäne plus Testpflicht nach Ablauf dieser Zeit.


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