Akuter Pilotenmangel
Älter als 7 Tage

United kann 100 Regionaljets nicht einsetzen

United Express Embraer E175
United Express Embraer E175, © United

Verwandte Themen

WASHINGTON - United Airlines lässt 100 Regionaljets am Boden. Grund ist nicht die Corona-Krise, sondern akuter Pilotenmangel. Die Airline rechnet nicht mit einer schnellen Entspannung der Lage.

In den USA werden Piloten knapp. "In den Vereinigten Staaten hatten wir im letzten Jahrzehnt einen latenten Pilotenmangel, durch Covid stehen wir jetzt vor einem tatsächlichen Pilotenmangel", schlug United-Airlines-Chef Scott Kirby diese Woche bei einer Senatsanhörung Alarm.

Mangels Cockpitpersonal hat United derzeit 100 Regionaljets geparkt. United hat zwar ein eigenes Ausbildungsprogramm, United Aviate, aufgelegt, rechnet laut Kirby aber zumindest "in naher Zukunft nicht mit einer Änderung der Situation" am Arbeitsmarkt für Verkehrspiloten. Gerade hat United das Lufthansa-Ausbildungscenter in Goodyear übernommen.

Die Airline fordert Anreize, um mehr junge Menschen von einer Karriere im Cockpit zu überzeugen. So könnte die US-Politik etwa finanzielle Hürden einer Flugausbildungen durch staatliche Studienkredite senken.
© aero.de | 17.12.2021 10:30

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 20.12.2021 - 08:26 Uhr
United hat keine Piloten entlassen.
Die wurden alle in der Tat durch das Hilfsprogramm bezahlt (wie die anderen Angestellten auch) Das war überhaupt die Bedingung um an das Geld zukommen, keine Entlassungen oder Freistellungen. Die United Piloten haben übrigens im Sep 2020 mit 58% den, hört hört, kreativen TZ Modellen zugestimmt um alle an Bord zu halten.
Das Problem scheint eher ein strukturelles zu sein. In der Krise haben überdurchschnittlich viele die Vorruhestandmodelle genutzt und es kommen nicht genug Piloten nach. Die kommen in USA überwiegend über das Militär. Das hat den üblichen Pilot Drain jetzt erschwert und bildet selbst weniger Piloten aus, da weniger Bedarf. Man hat sich bei den Airlines wohl auf diese Quelle verlassen und die sprudelt nicht mehr so wir früher, bei gleichzeitigem Wachstum. Also hausgemacht. Dazu kommt, dass United die größte Flotte an 50 Sitzern hat und somit überdurchschnittlich betroffen ist. Von da wechseln die Piloten, hört hört, zu anderen Airlines, da die Bedingungen woanders besser sind.

United hat keinen einzigen 50 Sitzer, die gehören alle den United Partnergesellschaften, die unter United Express fungieren, aber eigenständige Firmen sind.
Da haben Sie recht.
Und die haben sehr wohl auch Crews entlassen, um die es hier ja auch geht
Stimmt auch. Damit läuft die ganze Diskussion ist Leere, denn diese Firmen haben nicht alle Staatshilfen bekommen und mussten/durften entlassen.
Die werden eben auch sehr viel schlechter bezahlt, und das ist auch der Grund dass die das als Karriereschritt nutzen um Stunden zu sammeln und dann zu den großen zu wechseln.
Ja, das Selbstmanagement funktioniert da ganz gut.
Jetzt haben viele von den entlassenen aber einen anderen Job angenommen und werden wohl auch nicht zurückwechseln.
Deswegen jetzt der Pilotenmangel dort, und auch, weil von der Airforce nicht mehr so viele wechseln
Beitrag vom 20.12.2021 - 02:59 Uhr
United hat keine Piloten entlassen.
Die wurden alle in der Tat durch das Hilfsprogramm bezahlt (wie die anderen Angestellten auch) Das war überhaupt die Bedingung um an das Geld zukommen, keine Entlassungen oder Freistellungen. Die United Piloten haben übrigens im Sep 2020 mit 58% den, hört hört, kreativen TZ Modellen zugestimmt um alle an Bord zu halten.
Das Problem scheint eher ein strukturelles zu sein. In der Krise haben überdurchschnittlich viele die Vorruhestandmodelle genutzt und es kommen nicht genug Piloten nach. Die kommen in USA überwiegend über das Militär. Das hat den üblichen Pilot Drain jetzt erschwert und bildet selbst weniger Piloten aus, da weniger Bedarf. Man hat sich bei den Airlines wohl auf diese Quelle verlassen und die sprudelt nicht mehr so wir früher, bei gleichzeitigem Wachstum. Also hausgemacht. Dazu kommt, dass United die größte Flotte an 50 Sitzern hat und somit überdurchschnittlich betroffen ist. Von da wechseln die Piloten, hört hört, zu anderen Airlines, da die Bedingungen woanders besser sind.

United hat keinen einzigen 50 Sitzer, die gehören alle den United Partnergesellschaften, die unter United Express fungieren, aber eigenständige Firmen sind.
Und die haben sehr wohl auch Crews entlassen, um die es hier ja auch geht
Die werden eben auch sehr viel schlechter bezahlt, und das ist auch der Grund dass die das als Karriereschritt nutzen um Stunden zu sammeln und dann zu den großen zu wechseln.
Jetzt haben viele von den entlassenen aber einen anderen Job angenommen und werden wohl auch nicht zurückwechseln.
Deswegen jetzt der Pilotenmangel dort, und auch, weil von der Airforce nicht mehr so viele wechseln
Beitrag vom 19.12.2021 - 21:47 Uhr
> > Vielleicht hätte man nicht gleich Piloten entlassen sollen, als die Pandemie ausgebrochen ist...
>
> Mit wessen Geld hätte man die denn 20 Monate bezahlen sollen?

Mit den unzähligen Milliarden, die man vom Staat erhalten hat?

Die sind doch schon längst verbraucht.

Ist das so? Immerhin hat man ja offensichtlich genug Geld, um 270 Flugzeuge zu bestellen. Da wäre doch locker genug drin gewesen, um stattdessen das Personal zu erhalten.

Bestellt bedeutet ja nicht bezahlt.

Anzahlungen müssen trotzdem geleistet werden.

Sie kennen die Verträge?


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

PaxEx.de Passenger Experience

FLUGREVUE 01/2022

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden