Aviapartner und Acciona
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Mehr Geld für Abfertigungspersonal am Düsseldorfer Flughafen

Emirates am DUS
Emirates am DUS, © Flughafen Düsseldorf

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DÜSSELDORF - Große Teile des Abfertigungspersonals am Düsseldorfer Flughafen bekommen künftig deutlich mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi und die Bodenverkehrsdienstleister Aviapartner und Acciona haben sich nach kurzen Verhandlungen auf Lohnerhöhungen oberhalb der Inflation für die Beschäftigten geeinigt, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. 

Die Tarifeinigung mit dem Abfertigungsunternehmen Acciona sieht demnach Lohnsteigerungen zwischen 10 und 18 Prozent ab dem 1. August 2022 bei einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2023 vor. Der Einstiegslohn beträgt künftig 13,08 Euro pro Stunde.

Beim zweiten großen Bodenverkehrsdienstleister Aviapartner am Standort Düsseldorf steigen die Löhne Verdi zufolge ab dem 1. Juli 2022 um 8,2 bis 14,8 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis 30. Juni 2023. Der Einstiegslohn beträgt künftig 13,34 Euro.

"Trotz hoher Inflation gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen deutlichen Reallohnzuwachs", sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. Im Laufe des Monats beginnen die Tarifverhandlungen mit dem dritten Abfertigungsunternehmen Aviation Handling Services Düsseldorf GmbH (AHS). Verdi fordert hier unter anderem ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, verlängerte Pausen, Erhöhungen von Zuschlägen sowie Fahrtkostenzuschüsse.

In der Passagier- und Gepäckabfertigung am Flughafen Düsseldorf sind über 1600 Arbeitnehmer beschäftigt. Bis auf das Schweizer Unternehmen Airline Assistance Switzerland AG (AAS) sind alle großen Abfertigungsunternehmen am Standort tarifgebunden. 
© dpa | Abb.: Flughafen Düsseldorf | 12.07.2022 15:01

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Beitrag vom 13.07.2022 - 20:42 Uhr
35 Stunden x 18,03 x 4 (Wochen) = 1832,20 brutto... dafür kann man in Düsseldorf (und Umgebung) leben?
Ups. Erst den Kaffee und dann rechnen ;-)
35WS entspricht 152 MS. 35 x 13 / 3 macht 2700,-

Stimmt, dieser verdammte Jetlag.
Es sind etwas über € 2.500,00 (BRUTTO).
Nun nochmal: kann man davon in DD und/oder Umland halbwegs ordentlich leben?

 https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Duesseldorf/5226

Beitrag vom 13.07.2022 - 19:01 Uhr
Eben nicht. Der Betriebsteil geht ja nicht auf jemand anderen über, sondern nur der Auftrag.
Je nach dem, wie das umgesetzt wird. Im Beispiel von EricM wurde wurde ein Betriebsübergang beschrieben, auf den ich mich bezogen habe. Sollte es bei der Neuausschreibung nicht zu einem Betriebsübergang kommen, haben Sie natürlich recht. Dann muss der neue Auftragnehmer aber erstmal Leute finden.
Beitrag vom 13.07.2022 - 16:18 Uhr
Ja,geht doch.
Die Frage ist aber dann als nächstes, wie nachhaltig diese verdiente Erhöhung ist, wenn zum Ablauf der Vertragsbindung zwischen Bodendienstleister und Flughafen zwangsweise eine neue Ausschreibung kommt und wieder der billigste Anbieter gewinnt. §613a BGB schützt im Fall eines Betriebsübergangs die aktuellen Löhne dann noch für 12 Monate, danach darf der neue Betreiber die Löhne wieder absenken.

Da sind 12 Monate Zeit, mit dem neuen AG neue Tarife auszuhandeln.
Eben nicht. Der Betriebsteil geht ja nicht auf jemand anderen über, sondern nur der Auftrag.


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