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Flugbegleiter nehmen neue Tarifverträge an

Lufthansa Flugbegleiterin
Lufthansa Flugbegleiterin, © Lufthansa

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FRANKFURT - Die Lufthansa-Flugbegleiter sind mit neuen Tarifverträgen zwischen Konzern und der Gewerkschaft Ufo im Reinen. Knapp 87 Prozent der teilnehmenden Mitarbeiter sprachen sich in einer Urabstimmung für den Deal aus. Der Tarifvertrag bringt bei kurzer Laufzeit ein deutliches Gehaltsplus.

Tarifverträge gehen bei Lufthansa auch ohne Drama: Konzern und Ufo haben sich am 1. November auf höhere Gehälter geeinigt.

Lufthansa hebt die Grundvergütung der 19.000 Kabinenmitarbeiter pauschal um 250 Euro pro Monat an, am 1. Juli 2023 folgt ein weiteres Plus von 2,5 Prozent.

Von diesem Mechanismus profitieren die unteren Gruppen der Tabelle besonders stark. "Berufseinsteiger in der Kabine erhalten so über 17 Prozent zusätzliche Grundvergütung, Kabinenbeschäftigte in der Endstufe noch knapp 9 Prozent", rechnete Lufthansa vor. Der neue Mantel- und Vergütungstarifvertrag endet am 31.12.2023.

Ufo ist mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Vergütungserhöhungen mussten diesmal nicht mit teuren Zugeständnissen erkauft werden", teilte die Gewerkschaft mit.

Die Tarifteams von Lufthansa und Gewerkschaft werden in wenigen Monaten aber schon wieder zusammentreffen. Die "außergewöhnlich kurze Laufzeit" schaffe "insbesondere mit Blick auf die galoppierende Inflation" Flexibilität, erklärte Ufo.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 18.11.2022 13:20

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Beitrag vom 19.11.2022 - 14:55 Uhr
@contrail55
Viele Worte, wenig Substanz!
Oh, das tut mir leid. Werde mich mehr bemühen, aber Sie sehen, kann auch den Besten passieren ;-)
Das wäre doch Ihre Chance gewesen, dieses Vacuum mit Substanz zu füllen. Irgendwie verpasst.
Beitrag vom 19.11.2022 - 14:21 Uhr
Was sind denn die Lebenskosten? Sind die für alle gleich oder orientieren sich meine Lebenskosten nach meinem verfügbaren Einkommen?

Dazu gibt es Zahlen. ZB hier:
 https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/datenreport-2021/private-haushalte-einkommen-und-konsum/329890/struktur-der-konsumausgaben/
Tab5

Prinzipiell ist in den unteren Lohngruppen der Anteil des für die direkte Lebensführung (Essen, Miete, Energie) aufzuwendenden Einkommens am größten.
Daher bemerkt jemand mit 25k Jahreseinkommen auch von der aktuellen Inflation deutlich mehr, als jemand mit 200k Einkommen.
Mal als plakatives Beispiel: Die Preise für Porsche Fahrzeuge sind im letzten Jahr nicht schlagartig um 25%-35% gestiegen, die für Nudeln im Supermarkt hingegen schon.

Wie man weiß erwarten aber auch Bezieher von 200k Einkommen Gehaltsanpassungen in Höhe der aktuellen Inflationsrate, obwohl die, wie sie richtig feststellen, deutlich weniger betroffen sind.
Beitrag vom 19.11.2022 - 12:45 Uhr
@contrail55
Viele Worte, wenig Substanz!


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